10ausstellungBad Waldsee - „Heiße Fahrt in kühler Brise“, so lautete das Thema im vergangenen Schuljahr im Kunstunterricht der damaligen Klassen 6a und 6b des Gymnasiums. Seit vergangenem Dienstag können Besucher des Rathauses nun verschiedene Werke bestaunen. Die Schüler haben sich wirklich einiges einfallen lassen und Farben und Form in Bewegung gebracht – ganz nach dem Vorbild des berühmten deutsch-amerikanischen Malers, Grafikers und Karikaturisten Lyonel Feininger.



Auf Einladung von Bürgermeister Roland Weinschenk waren Schüler der Klasse 5c mit Schulleiter Robert Häusle und Kunstlehrer Thomas Volkwein zur Eröffnung gekommen, um die Bilder ihrer älteren Mitschüler anzusehen und mit Bürgermeister Roland Weinschenk ins Gespräch zu kommen. Gemeinsam mit der für den Schulbereich zuständigen Fachbereichsleiterin Gerlinde Buemann hieß der Bürgermeister alle im historischen Sitzungssaal herzlich willkommen.


Nach seinem kurzen geschichtlichen Exkurs zur Geschichte des Rathauses informierte der Bürgermeister über den Sitzungssaal und die dort stattfindenden Gemeinderats- und Ausschusssitzungen. Anschließend ging er auf die wunderbaren Schüler-Werke ein, die Radfahrer auf ihrer heißen Fahrt in kühler Brise darstellen. Auch für die Stadt sei das Thema Radfahren ein wichtiger Punkt. Deshalb sei die Stadt Mitglied bei der AGFK (Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen in Baden-Württemberg e. V.) und habe zudem ein eigenes Radwegekonzept mit mehr als 100 Maßnahmen aufgestellt. Dazu habe auch der Bau der überdachten Fahrradabstellanlage beim Gymnasium gehört, für das die Stadt rund 250.000 € in die Hand genommen hat.


Weinschenk ermunterte die Schüler auch, mit dem Fahrrad zur Schule zu kommen. Anschließend durften sie dem Bürgermeister Fragen stellen, auch private. Die erste Frage lautete: „Seit wie vielen Jahren sind sie Bürgermeister?“ Weinschenk erklärte, dass er seit 14 Jahren in Bad Waldsee Bürgermeister sei und seit insgesamt 28 Jahren dieses Amt ausübe. Weiter wurde gefragt, was es mit der riesigen alten Karte im Sitzungssaal auf sich habe. Das sei eine sehr, sehr alte Flurkarte, antwortete Weinschenk. Dann wurde der Bürgermeister noch nach seinem Alter, ob er mit dem Rad ins Rathaus fahre, wie die Partnerstadt heiße und vieles mehr gefragt.


Gerlinde Buemann bedankte sich ebenfalls bei den Schülern für deren Besuch. Die Werke ihrer Mitschüler aus den letztjährigen Klassen 6a und 6b zeigten wirklich tolle Ideen und sie sei schon sehr auf die Werke gespannt, die sie als nächstes für die Rathaus-Ausstellung malen werden. Auch forderte sie die jungen Gäste auf, sich in der gemeindlichen Jugendarbeit zu engagieren. Neben einem gemeinsamen Foto als Dankeschön gab es für die jungen Künstler, die im nächsten Jahr hier ihre Werke ausstellen werden, einen gesunden, fruchtigen Obstsnack frisch vom Markt, bei dem alle gerne zugriffen. Außerdem zeigte der Bürgermeister noch sein historisches Bürgermeisterzimmer.



Text/Fotos: Brigitte Göppel

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