SchmidbergerBad Waldsee - Edith Schmidberger (Foto), Auszubildende im dualen Dienstleistungsberuf zur Hauswirtschafterin in der Schwäbischen Bauernschule, belegte im Finale des diesjährigen Bundesleistungswettbewerbes in Leipzig den dritten Platz.

Beim 25. Bundesleistungswettbewerb für Auszubildende in der Hauswirtschaft vom 21. März bis 23. März stellten 19 angehende Hauswirtschafterinnen und drei Hauswirtschafter unter Beweis, dass der moderne Dienstleistungsberuf Hauswirtschaft weit mehr ist als Kochen, Waschen und Reinigen.

Passend zum Welttag der Hauswirtschaft und unter dem Motto: „Soziale Gemeinschaften durch Hauswirtschaft stärken", kämpften die Finalisten der Vorentscheide um einen Platz auf dem berühmten Treppchen.

Alle drei Siegerplätze gingen nach einem spannenden Wettbewerb nach Süddeutschland. Siegerin wurde Helene Knam aus Radolfzell. Als besondere Auszeichnung erhielt sie zusätzlich zu wertvollen Geschenken den Europäischen Preis des Beirats für Internationale Fragen der Deutschen Gesellschaft für Hauswirtschaft e. V. (dgh) / Deutsche Sektion des Internationalen Verbandes der Hauswirtschaft, der eine Arbeits-Schnupper-Zeit in der Schweiz einschließt. Den zweiten Platz belegte Theresa Gmeinder aus Bad Hindelang, Bayern.

Wird die Hauswirtschaft jetzt männlich?
Unter Deutschlands besten Hauswirtschafts-Azubis waren auch drei männliche Teilnehmer. Ein Zeichen, dass die vielseitige und anspruchsvolle Hauswirtschaft, nicht mehr nur in weiblicher Hand ist.

Um professionell auftreten und handeln zu können, ist Teamorientierung gefragt. Kooperatives Verhalten sowie das Arbeiten an gemeinsamen Lösungen gewinnt für ein klares Großhaushaltsprofil an Bedeutung. So wurden insbesondere Teamfähigkeit, Personalkompetenzen und selbstverständlich herausragende Fachlichkeit bewertet.

Bei der Siegerehrung würdigten der Schulleiter der gastgebenden Ruth-Pfau-Schule, Leipzig, Andreas Bidmon, der Präsident des Sächsischen Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie, Norbert Eichkorn, der auch die Grüße und Glückwünschen des Schirmherren, Ministerpräsident Stanislaw Tillich, überbrachte, sowie die Vorsitzende des Bundesverbandes hauswirtschaftlicher Berufe MdH, Claudia Forster-Bard, in ihren Grußworten die großartige Leistung aller Teilnehmer und Teilnehmerinnen. Die Festrede hielt Genka Lapön, Referatsleiterin und Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Leipzig.

Alle 21 KandidatInnen, die in ihren Bundesländern bereits durch Spitzenleistungen im Landeswettbewerb die Teilnahme in Leipzig errungen hatten, zeigten hervorragende Leistungen. Die professionelle Hauswirtschaft kann stolz auf ihre Ausbilderinnen und ihren Nachwuchs sein!

Text und Foto Annette Uhlenbrock

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