Montreux – Den inzwischen 70-jährige Stephen Lawrence Winwood genannt Steve Winwood, ein musikalisches Jahrhundert-Genie zu nennen wäre weit untertrieben. Er war und ist als Studiomusiker, Bandmitglied und Solokünstler seit Anfang der sechziger Jahre in der Rock- und Popmusik als Musiker, wie auch als Komponist stetig präsent und stilbildend. Am Mittwochabend hatte er im Rahmen des diesjährigen Montreux Jazz Festivals einen umjubelten Auftritt.

 

Angefangen hat er 1963 als Mitglied der Spencer Davis Group, von 1967 bis 1975 war er zuerst Mitglied bei der legendären Band „Traffic“, dann gründete er gemeinsam mit Eric Clapton und Ginger Baker die Supergroup „ Blind Faith“, deren Debüt ein eintrittsfreies Open-Air-Konzert im Londoner Hyde Park vor über 100 000 Zuschauern war.

 

Ab 1977 widmete sich Winwood seiner Solokarriere, die nicht minder erfolgreich war. Mit „Valerie“, „Higher Love“, „Back in the Highlife again“ und “Roll with it” war er während der ganzen Achtziger Jahre in den Charts präsent.

 

Mit seiner randlosen Brille und Schlabberhemd wirkte er eher wie ein pensionierter Lehrer als wie ein Rockstar mit dieser einzigartigen Vita. Sitzt er aber erstmal hinter seiner alten Hammond-Orgel und man hört seine einzigartige unverkennbare Stimme, dann wird sofort klar, dass er ein ganz Großer ist.

 

Auch seine Band ist über jeden Zweifel erhaben und ihm in jeder Hinsicht ebenbürtig. Insbesondere sein Gitarrist Jose Pires de Almeido Neto und der Drummer Richard Bailey hinterlassen einen bleibenden Eindruck.

 

Winwood spielt sich durch seine Superhits und er scheint immer noch einen Riesenspass am musizieren zu haben. So ist es auch keine Frage, dass der Funke schon nach dem ersten Titel auf das Publikum überspringt und die meisten in emotionalen Erinnerungen an Früher schwelgen. Beste Stimmung und überschwänglicher Beifall waren also garantiert.

 

Mit “Gimme Some Lovin'” als Zugabe, dem Über-Hit der Spencer Davis Group, geht nach gut eineinhalb Stunden wieder ein magischer Abend im Auditorium Strawinski zu Ende.

 

Text und Bilder derWALDSEEer Oliver Hofmann

 

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