14Halbfinale gegen DresdenBad Waldsee - Der Achter des Rudervereins Waldsee kehrt mit Platz 8 vom ersten Renntag zur Ruderbundesliga aus Frankfurt zurück.




Fuhren die Waldseer vergangene Saison noch um die Plätze 5 bis 8 in der zweiten Ruderbundesliga, schaffen sie das jetzt auch in der ersten Liga. Zu erwarten war das keineswegs, vielmehr lautete die Prognose vor der Saison: höchstwahrscheinlich hintere Tabellenplätze, wenns geht, so teuer wie möglich verkaufen. Das taten die Ruderer aus Waldsee dann auch, allerdings in den einstelligen Tabellenrängen.


Den Auftakt zum ersten Renntag machte eine knappe Niederlage gegen den am Ende Viertplatzierten Achter aus Münster. Zu Buche stand die zehntschnellste Zeit nach dem Zeittrial. Ein nahezu perfektes Rennen gelang dem Waldseeachter im Achtelfinale gegen Pirna. Mit bis zum Schluss konsequent sauberer und druckvoller Wasserarbeit konnte der Achter aus Pirna knapp geschlagen werden. Damit war für den Waldseeachter das Tagesziel, nicht in die unteren Tabellenränge zu rutschen, bereits erfüllt. Der Rest konnte nur noch gut werden.


Im darauffolgenden Viertelfinale bekamen es die Waldseer mit dem schon in der vergangenen Saison in der ersten Liga stark fahrenden Achter aus Wurzen zu tun. Hier lautete die Devise, so lange wie möglich am Gegner dran bleiben und ein gutes Rennen liefern. Das gelang dem Boot aus Waldsee bis zur Streckenhälfte, dann aber fuhren die Wurzener einen deutlichen Sieg heraus. Dennoch reichte die gefahrene Zeit aus, um in den beiden verbleibenden Rennen um Platz 5 bis 8 zu fahren, etwas, was bis dato niemand erwartet hätte.


Fast wäre dem Waldseeachter im Halbfinale eine kleine Sensation gelungen, doch der Achter aus Dresden erwies sich auf den letzten 80 Metern als stärker, so dass das Rennen knapp verloren ging, und die Chance, im Finale um Platz 5 und 6 zu fahren, nicht mehr gegeben war. Auch wenn es im Finale „nur noch“ um Platz 7 und 8 ging, war es für den Waldseeachter ein weiteres kleines Highlight, denn der Gegner war der mit ehemaligen Weltmeistern und Olympiasiegern bestückte Emscher Hammer Achter.


Mit diesem lieferten sich Bauer, Wenzel, Wild und Johannes Wiest schon in den Jahren 2009-20011 spannende Duelle in der ersten Ruderbundesliga. Ihre ganze Erfahrung und Fitness zum Ausdruck gebracht, setzten sich die Ruderer aus Wanne-Eickel und Frankfurt gegen die Waldseer durch und gewannen das Rennen. Das bedeutete am Ende des 1. Renntages ein aus Waldseer Sicht erfolgreicher Platz 8.


Diese gute Ausgangslage nehmen die Ruderer zum nächsten Renntag mit, der in knapp vier Wochen in Werder bei Potsdam stattfinden wird.



Bericht und Bild Philipp Bauer (Pressesprecher Waldseeachter)

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