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19SternDerWocheBad Waldsee – Die Stadtkapelle Bad Waldsee und das Jugendblasorchester Bad Waldsee hat traditionell am ersten Adventswochenende zum Jahreskonzert in die Stadthalle geladen (Samstag und Sonntag). Vor vollem Haus ging am Samstagabend das erste Konzert mit einem musikalisch äußerst anspruchsvollen und zugleich abwechslungsreichen Programm über die Bühne. Beide Orchester überzeugten durch höchstes spielerisches Niveau und gekonnte Auswahl der Stücke. Genauso wie das anwesende Publikum war der „WALDSEEer“ beeindruckt von diesem musikalischen Feuerwerk und vergibt dafür den „Stern der Woche“.

 

Den ersten Teil des Abends gestaltete das Jugendblasorchester Bad Waldsee mit einer Besetzung von 47 Mitgliedern und unter ihrem Dirigenten Dietmar Ruf. Am Anfang deren Programm stand die anspruchsvolle „Canyon Creek Ouverture“ von Bruce Preuninger, gefolgt von dem Stück „Radici Trentine“ von Giovanni Bruni. Als Höhepunkt gab es dann ein Medley mit den besten Hits von Adele, dass nach „Rolling in the Deep“ das Publikum zu wahren Begeisterungsstürmen hinriss.

 

Dietmar Ruf dirigierte an diesem Wochenende zum letzten Mal das Jugendblasorchester Bad Waldsee, sieben Jahre lang hat er dies mehr als erfolgreich geleitet, jetzt legt der Leiter einer Musikschule aus Laupheim sein Amt nieder. Das gesamte Orchester bedankte sich mit reichlich Beifall bei seinem scheidenden Dirigenten und Klaus Wachter vom Blasmusikverband und Koordinator des Orchesters überreichte ihm aus diesem Anlass und im Namen aller Mitglieder ein Präsent.

 

Es ist einfach beeindruckend anzusehen, was mit diesem Orchester für tolle Nachwuchsarbeit gemacht wird, das hat in jedem Fall schon eine ganz besondere Erwähnung verdient. Dem Jugendblasorchester Bad Waldsee ist auch zu wünschen, dass es schnellstmöglich einen ähnlich engagierten und kompetenten Dirigenten findet, wie es Dietmar Ruf in den letzten sieben Jahren gewesen ist.

 

Mit einer Besetzung von 67 Musikerinnen und Musikern ist die Stadtkapelle schon alleine durch ihre Größe ein beeindruckender Klangkörper. Unter der Leitung von Joachim Weiss eröffnete die Stadtkapelle Bad Waldsee ihren Programmteil mit einem Marsch von Julius Fučík, dem „Attila Marsch“. Als nächstes beeindruckte das Stück „Extreme Beethoven“ von Johan de Mej, dieses zählt im Bereich der symphonischen Blasmusik zur absoluten Höchstklasse. Manch einer konnte es kaum glauben, zu welcher Höchstleistung die Stadtkapelle fähig ist. So hörte man in der Pause öfters die Frage, wie lange dafür wohl geprobt wurde? Die Vorstandschaft versicherte aber, dass dies durchaus zu bewerkstelligen war und erst seit Ende September an diesem Stück geprobt wurde.

 

Nach der Pause wurde dann „Tanz der Vampire“ von Jim Steinmann zu Gehör gebracht, gefolgt von „Bayou Breakdown“ von Brent Karrick. Höhepunkt des zweiten Teils war dann „A tribute to Michael Jackson“, fast jeder kannte einer der dargebotenen Melodien und kaum einer, der nicht mitwippte oder dazu summte, eine tolle Darbietung mit diesem fulminanten Klangkörper.

 

„Amazing Grace“ von William Himes war dann nochmal eine weltberühmte Melodie, der sich kaum einer der Zuhörer entziehen konnte. Mit einem zweiten Stück von Julius Fučík, „Die Lustigen Dorfschmiede“, in dem sogar ein echter Ambos bei den Schlagwerkern bearbeitet wurde, kam dann das offizielle Programm unter tosendem Beifall zu seinem Ende.

 

Als charmante Zugabe wurde „The Typewriter“ angestimmt, bei dem eine echte Schreibmaschine als originelles Instrument eingesetzt wurde. Bekannt wurde dieses Stück insbesondere durch den amerikanischen Komiker Jerry Lewis in dem Film „Der Ladenhüter“ von 1963. Eine tolle Idee als Schlusspunkt eines tollen Abend auf höchstem Niveau. Das Jahreskonzert der Stadtkapelle war wieder einmal ein Musik-Highlight von Waldseern für Waldseer.

 

Für diese tolle Leistung vergibt der „WALDSEEer“ den „Stern der Woche“ an die Stadtkapelle Bad Waldsee und das Jugendblasorchester Bad Waldsee und freut sich schon auf das nächste Jahr.

 

Text und Bilder von Oliver Hofmann

 

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