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Bad Waldsee - Unmittelbar nach dem Neujahrsfeuerwerk wird die Feuerwehr Bad Waldsee zu einem Brand in der Hauptstr. 5, allseits bekannt durch das Czardas, gerufen. Ein Nachbar will als Auslöser des Dachstuhlbrandes einen Feuerwerkskörper gesehen haben. Feuerwehren aus Bad Waldsee und Aulendorf wie ein Atemschutztrupp aus Weingarten und das Deutsche Rote Kreuz waren schnell vor Ort und verhinderten Schlimmeres. Personen kamen nicht zu Schaden.

 

Es ist ja nicht für möglich zu halten. Vor sechs Stunden hat die Hausbesitzerin Susanne Heber die Schlüßel für zwei zukünftige Mieter der Wohnungen im Obergeschoß übergeben. Persönlich vor Ort, wie auch Bürgermeister Roland Weinschenk und Czardas-Inhaber Gerold Amann, trägt die Inhaberin des in einer langen Bauzeit liebevoll restaurierten Hauses die Situation mit Fassung. Die Enttäuschung über solch einen Jahresbeginn lässt sich trotzallem nicht verbergen.

 

"Den großen Hebel" umgelegt, wie ein Feuerwehrmann erklärt, habe man nach dem Eintreffen auf der Hochstatt. So wurde eine zweite Drehleiter, die Feuerwehr aus Aulendorf und der Atemschutztrupp aus Weingarten nach Bad Waldsee beordert. Der Dachstuhlbrand wurde rasch unter Kontrolle gebracht.  Das Löschen dauert aktuell an. Nicht nur für die Familie Heber, auch für viele Feuerwehrleute wird Neujahr 2016 lange in Erinnerung bleiben.

 


Bericht und Bilder Wolfgang Weiß

 

 

Presserbericht der Feuerwehr Bad Waldsee - Matthias Lessig

Das neue Jahr begann für die Freiw. Feuerwehr Bad Waldsee mit einem Großeinsatz. In der historischen Altstadt war der Dachstuhl eines frisch sanierten und noch unbewohnten Gebäudes in Brand geraten.

Um 00.18Uhr erfolgte durch die Leitstelle Oberschwaben die Alarmierung der Feuerwehr Bad Waldsee Abt. Stadt, mit dem Stichwort – Dachstuhlbrand in Mehrfamilienhaus – Hauptstraße. Mehrere Anrufer hatten den Brand per Notruf gemeldet.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte brannte der Dachstuhl auf einer Fläche von mehreren Quadratmetern. Offenes Feuer war zu erkennen. Der Einsatzleiter Hans Müllen lies sofort Großalarm auslösen. Zusätzlich wurden die Abt. Reute-Gaisbeuren sowie eine zweite Drehleiter der Feuerwehr Aulendorf nachgefordert.
Mehrere Angriffstrupps unter Atemschutz begannen sofort mit der Brandbekämpfung, sowohl über die Drehleiter von außen, als auch im Dachgeschoß des Gebäudes.
Weitere Einsatzkräfte übernahmen die Wasserversorgung, welche über das öffentliche Hydrantennetz sowie über eine Saugstelle am nahegelegenen Stadtsee erfolgte.

Die eingeleiteten Einsatzmaßnahmen zeigten rasche Wirkung. So konnte eine Ausbreitung auf den gesamten Dachstuhl und damit auch eine Gefahr für die angrenzenden Gebäude verhindert werden.

Die Nachlöscharbeiten und das Bekämpfen der Glutnester in der nagelneuen Wärmedämmung des Daches gestalteten sich allerdings als kompliziert und langwierig. So musste das Dach in stundenlanger Arbeit großflächig von außen über die beiden Drehleitern sowie von innen geöffnet werden.

Diese Maßnahmen dauerten bis gegen 5Uhr an. Eine Brandwache blieb bis gegen 8Uhr Vor-Ort.

Die Ursache für das Feuer sowie die Höhe des entstandenen Sachschadens sind Gegenstand der Polizeilichen Ermittlungen.

Am Einsatz beteiligt waren die Feuerwehren Bad Waldsee Abt. Stadt und Reute-Gaisbeuren mit rund 60 Feuerwehrangehörigen und elf Fahrzeugen, die Feuerwehr Aulendorf mit der Drehleiter sowie zwei Streifen der Polizei Bad Waldsee und Weingarten. Kräfte der DRK Bereitschaft Aulendorf und Bad Waldsee sorgten mit acht Einsatzkräften und drei Fahrzeugen für die Medizinische Absicherung der Einsatzkräfte. Ebenso waren der Kreisbereitschaftsleiter und der Organisatorische Leiter des Rettungsdienstes Vor-Ort. Ein Mitarbeiter der Netze BaWü schaltete in den betroffenen Teilen des Gebäudes den Strom ab.
Bürgermeister Roland Weinschenk sowie der Gebäudeeigentümer verschafften sich Vor-Ort ein Bild des Unglücks.

 

 

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