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Reute/Gaisbeuren - Traditionell trifft man sich am Samstagmittag pünktlich um 13.30 Uhr in Reute am „Sternen" um gemeinsam den Narrenbaum zum Dorfplatz zu ziehen. Nach den kalten Temperaturen der letzten Tage war den Kindern an diesem Samstag ein Traumwetter beschert. Strahlend blauer Himmel und Sonnenschein ließ die neuen Gewänder der Durlesbachschalmeien umso schöner erstrahlen.

 

Vielen viel erst jetzt auf, dass der Narrenbaum in diesem Jahr kleiner ist. Doch bereits im letzten Jahr hat man einen neuen Narrenbaum erschaffen. Kleiner als der Maibaum, der bisher immer auch der Narrenbaum war. Vorteil an dem kleineren Baum ist, dass er nach alter Tradition mit Scheren gestellt werden kann. Die Spitze ziert eine Lilie in goldener Farbe. An einem Kranz hängen die Vereinsfarben der Narrengilde, welche auch die Ortsfarben der Ortschaft Reute widerspiegeln.

Unter den Klängen der Fanfaren und Schalmeien wurden die Kinder und Erwachsenen auf dem Dorfplatz bestens unterhalten. Die Kanone verteilte immer wieder unter Konfettiregen Bonbons an die Kinder. Der Narrenbaum wurde auch ohne Probleme gestellt und ziert nun den Dorfplatz.

Bevor es in die wieder wunderbar geschmückte Durlesbachhalle ging, konnten sich die Kinder noch mit Leberkäs Wecken stärken.

In der Halle stand diesmal alles unter dem Motto zu Besuch bei Graf Dracula. In gewohnter Weise führte Heiko Gscheidle und Georg Zwicknagel durchs Programm. Den Beginn machten sie mit einem Musikstück und Tanz zusammen mit Gildemeisterin und Präsidentin.

Der Nachwuchs der Narrengilde präsentierte einen Tanz der „Vampire". Immer wieder gab es zwischendurch Spiel und Spaß für die Kleinen.

Über ein Geburtstagsständchen durfte sich Claudia Lott aus Ankenreute freuen. Heiko Gscheidle holte sie dazu auf die Bühne. Nach einem Vampirbiss durfte sie diese wieder verlassen.

Die Hupfdohlen hatten sich wieder ins Zeug gelegt und sich Kostüme aus Lidl Tüten im Sambastyle gefertigt. Unter heißen Rhythmen und Sambaklängen zeigten sie eine Tanzformation.

Den Schluss des Programms beendete wieder wie in jedem Jahr Heiko Gscheidle mit seinem Song „Reute" nach der Melodie „My Way"

Zu leckerem Kuchen und Kaffee für die Eltern gab es wieder von den Jungnarren ein schönes Rahmenprogramm mit vielen Spielen.

Nun folgt am Sonntag noch der Umzug, der leider kein so gutes Wetter verkündet. Aber mit warmen Kostümen und genügend Bewegung lässt sich das sicher auch noch meistern.

„Wa muinet' r ha wella weag"

Bericht und Bilder von Steffi Rist

 

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