umzug reute2015 thumbnailReute - Nachdem es am Samstag beim Narrenbaumstellen wunderbares Wetter hatte, bewies sich die Wettervorhersage für den Sonntag doch als zutreffend. Am Morgen noch richtig Schnee, zeigten sich in Hinblick Umzugsbeginn um 13:30 Uhr bereits eine halbe Stunde davor die ersten Sonnenstrahlen und ließen auf gutes Wetter hoffen.
Doch immer wieder schoben sich Schneewolken vor die Sonne die dem bunten Umzugstreiben jedoch keinen Abbruch taten.
68 Gruppen waren für den diesjährigen Gaudiwurm durch Reute angemeldet. Den Zug führte in diesem Jahr der Fanfarenzug Reute an. Im folgten Narrenbüttel und Narrensamen, bevor es mit den befreundeten Gruppen weiterging.

Die wohl weiteste Anreise hatte die Narrenzunft Laudonia aus Lauingen. Sie mussten immerhin eine Strecke von 121 km zurücklegen um bei dem Narrensprung dabei zu sein. Man sieht also, es werden keine Kosten und Mühen gescheut um in Reute am Umzug dabei zu sein.

Wie immer hatten sie die Närrischen Gaisbeurer auch in diesem Jahr wieder etwas Besonderes einfallen lassen. Nachdem die Fusion zwischen Reute und Gaisbeuren endgültig besiegelt ist, hat man dies noch in einem Hochzeitsthema aufgeführt. Eine große 3 Stöckige Torte zierte das Brautpaar. Die Torte wurde von der Standesbeamtin Geli Brauchle mit dem Rasentraktor gezogen. Es folgte eine lustige Hochzeitsgesellschaft. Wie meinte man auf dem Sprecherwagen – „Aber einen guten Zahnarzt sollten sie sich doch suchen“

Die Möllenbronner Narren hatten nochmal den Sieg bei der WM aufgegriffen und einen überdimensionalen Pokal mit sich geführt.

Am Straßenrand säumten reichlich Zuschauer den Umzugsweg und nahmen rege am Umzugsgeschehen teil. So wurde immer wieder der ein oder andere Zuschauer ganz plötzlich zum Teilnehmer ob freiwillig oder nicht. Sei es im Hexenkarusell oder einfach nur in dem man ein Stück des Weges mitlaufen musste.

Die Presse hatte es in diesem Jahr auch besonders gut und wurde bestens bei Happy Hair mit Speis und Trank versorgt. Hier war offene Tür für jedermann und nach dem Umzug trafen sich viele noch zum Feiern. Höhepunkt hier war der Besuch des Fanfarenzuges, der den Laden schier zum Platzen brachte. Susi Göttlich war so hoch erfreut über diesen Besuch dass sie meinte, das war das schönste Geschenk des Tages. Man muss wissen ihr Papa war Gründer des Fanfarenzuges in Bad Waldsee – daher hat sie zu diesen Instrumenten eine besondere Verbindung. Sie freut sich schon auf nächstes Jahr und hofft auf einen erneuten Besuch der Fanfaren.

In der Halle gab es auch fast kein Durchkommen mehr, ebenso im Zelt der Durlesbachschalmeien. Aufgrund der winterlichen Temperaturen tat es gut in eine warme Halle zu kommen und dort wie immer bestens mit Speis und Trank versorgt zu werden.

Man kann sagen ein gelungenes Reutener Fasnetswochenende ist zu Ende gegangen und nun geht es noch in den Endspurt, bevor es dann am Aschermittwoch heißt – nach der Fasnet ist vor der Fasnet.

Für die Reutener und Gaisbeurer ist jedoch auch noch einiges an den närrischen Tagen geboten.

Die Narrengilde Reute wird am kommenden Gumpigen Donnerstag zuerst den Kindergarten in Reute stürmen, danach die Schule in Reute und im Anschluss den Kindergarten in Gaisbeuren. Sie werden hier von der Zigeunermusik begleitet die hiermit auch den Auftakt zum Schnurren haben.

Die Schnurrer sind dann noch am Freitag und am Samstag im Gemeindegebiet unterwegs.

Die Schnurrer gruppe ist dann auch noch am Freitag beim Umzug in Gaisbeuren.

Für die Närrischen Gaisbeurer beginnt die heiße Phase am Freitagmorgen mit dem Narrenbaumstellen und dem Narrenrecht abholen. Diesem schließt sich der beliebte Ulk Umzug und das Treiben im Dorfgemeinschaftshaus.

Am Samstagabend laden dann die Närrischen ganz herzlich zum traditionellen Bürgerball im Gasthaus Stern in Reute ein.

In diesem Sinne – „Wa muinet’r – ha wella weag“ bzw. Goißbock Beura

 

Text und Fotos Steffi Rist

 

 

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