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Reute-Gaisbeuren - 145 Jahre Musikkapelle Reute-Gaisbeuren – eine stolze Zahl auf die die Kapelle zurückblicken darf. Was hat die Kapelle in all den Jahren erlebt? – eine Menge. Bereits fünf verschiedene Uniformen durfte die Kapelle in dieser Zeit tragen. Wieder einmal mehr bewies die Musikkapelle mi tihrem Konzert Zusammenhalt, Ideenreichtum, Qualität und Organisationskönnnen.

 

 

Auch die Halle war wieder traumhaft dekoriert, dank des Dekoteams um Melanie Pahn und Claudia Lott. Bereits seit dem Sommerferienende wurde ein enormer Ehrgeiz an den Tag gelegt, um die Auswahl der Stücke von Erich Steiner auf hohem Niveau zu präsentieren.

 

Die Belohnung für all den Schweiß und die Arbeit bekamen die Musiker/innen durch eine bis auf den letzten Platz gefüllte Durlesbachhalle. Auch für Speiß und Trank war gesorgt und die Gäste konnten sich mit einer schönen Auswahl an Essen und Getränken, organisiert durch den Förderverein des Musikvereins Reute-Gaisbeuren, den Abend genießen. Unterstützt bei der Bewirtung wurde der Verein durch die Musikkapelle Winterstettenstadt, die in zwei Jahren das Kreismusikfest feiern und hier dann durch die Reute-Gaisbeurer Musiker/innen unterstützt werden. Ein Geben und Nehmen so wie man es sich wünscht.

 

 

Bei der Programmauswahl konnte sich jeder finden. Es war alles dabei und somit für Jung und Alt bestens geeignet. Durch die großzügigen Spenden über die verkauften Musikstücke hinaus, konnte die Vereinskasse wieder gefüllt werden. Da der Verein auf eine qualitativ hochwertige Ausbildung wert legt, werden auch immer wieder Instrumente gebraucht, welche keine unerheblichen Summen verschlingen.

 

Nach der Begrüßung durch Anja Muszynski übernahmen Hilde Heine und Daniel Maucher gekonnt die Moderation der Programmfolge. Die jeweiligen Musikprogrammpunkte ließen bis zum Schluss immer offen, welche Stücke sich jeweils dahinter verbargen. Begonnen hat man mit traditionellen Polkas und Märschen. Allem voran eine Böhmische Abhandlung bei der das Gesangsduo Sabine Engler und Uwe Wolfgang wieder brillierten. Ebenso gekonnt und vielen bekannt der Radetzky Marsch.

 

Unter den Gästen weilten außer den Vertretern der Ortschaften auch Bürgermeister Weinschenk, MdB Axel Müller und der allseits beliebte Josef Mütz.

 

Mit den Melodien aus Film und Fernsehen von Broadway bis Hollywood, zeigten die Musiker/innen was außer Musikmachen in ihnen steckt. So hatten sie zu jedem Titel einen Show Act auf der Bühne gezeigt. Von einem Vampir über den Cowboy zu Ennio Morricones Moments zeigten spektakulär zwei Rollergirls ihr Können bei Starlight Express. Die Gefangenen zu Fluch der Karibik durften auch nicht fehlen.

Einer für alle – alle für einen hat sich die Kapelle schon lange auf die Fahne geschrieben. So gibt es in allen Registern immer wieder Musiker/innen die bereit sind, sich vor die Kapelle zu stellen und Ihr Können unter Beweis zu stellen. Bei Feeling good, präsentierte Rainer Möslang sein Können an der Posaune.

 

Ganz ruhig wurde es in der Halle, als Gerolf Maucher auf die Bühne trat und zum alten Dessauer ansetzte. Dieser Marsch geht nur mit Gerolf wir Hilde zu berichten wusste. Mittlerweile 45 Jahre ist er Musiker und hat sich mit diesem Stück in die Herzen der Zuhörer gespielt.

 

 

Bevor es in die Pause ging, gab Daniel Maucher den Zuhörern noch ein Rätsel mit auf den Weg. Im folgenden Marschkonfetti sollte man erraten wie viele Märsche es bei diesem Stück gab. Der Gesprächsstoff war nun zudem für die Pause gesichert.

Die Auflösung erfolgte dann zu Beginn des zweiten Teils, in dem Daniel berichtete, dass es sich um 22 Märsche gehandelt hatte, aber alles bis 24 wäre in Ordnung gewesen.

 

Mit Schlagern und Hits von früher bis heute, traf man auf bekannte Melodien von Udo Jürgens in einem Medley. Tänzerische Einlagen auf höchstem Niveau boten die beiden Tanzpaare Marco & Carina sowie Marina & Marcel von der Tanzschule Tanzwerk by Jürgen Schlegel zu bekannten Jive Hits.

Zum dahinschmelzen war der Song von Bernd Schlayer, der bestens das bekannte Lied von Reinhard Fendrich „Weus d a herz hast wia a Bergwerk“ darbot.

Ein Klassiker Solo war wie in früheren Zeiten mit Gerolf Maucher und Peter Brändle auf der Bühne mit dem Stück „The Rose“ Schon in jungen Jahren machten die beiden zusammen Musik und sind mittlerweile wieder in der Musikkapelle vereint.

 

Bühne frei hieß es bei einer besonderen Art der Einlage. Das man nicht nur Tuba kann, sondern auch Blockflöte bewies Bernd Schlayer mit dem Stück „Auf der schwäbschen Eisenbahn“ mit Unterstützung seiner Tuba Kollegen Markus Rist, Moritz Schröder und Christof Beck. Mit dem Stück von Stefan Remmler aus dem Jahre 1986 „Sterne in Athen“ zeigten die vier, dass auch das möglich ist.

Einen Rapp der besonderen Art zeigten die Schlagzeuger mit Besenstielen und ihren Rhytmusgeräten. Klassiker aus den 60er und 80er Jahren animierten den ein oder anderen Besucher bei der Stückfolge der Neuen Deutschen Welle zu Skandal im Sperrbezirk oder Sternenhimmel mit zu singen oder summen. Ebenso agierte das Publikum bei den Hits Rock around, See you later, We are the champignons und Smoke on the water.

 

Das Highlight des Abends waren die 8 jungen hübschen Musikerinnen die gekonnt den Can Can von Jaques Offenbach einstudiert haben und das Publikum so begeisterten, dass sie dies gleich noch als Zugabe wiederholen mussten.

 

Begeisterte Zuhörer verließen beschwingt die Halle, zufrieden und fröhlich. Ein Teil genoss es noch den Abend bei Getränken und Essen ausklingen zu lassen. Ein rundum gelungener Jubiläumsabend zeigte, dass die Musikkapelle nicht nur hervorragend Musik machen, sondern auch perfekt eine Showkonzert präsentieren kann.

 

Text und Bilder von Steffi Rist

 

 

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