14fusswallfahrt

Reute-Gaisbeuren/Bergatreute - Jahr für Jahr im Rosenkranzmonat Oktober lädt die katholische Kirchengemeinde Reute-Gaisbeuren zu einer Fußwallfahrt nach Bergatreute ein. Beim Gnadenbild „Maria vom Blut“ aus dem Jahre 1686 in der dortigen Pfarrkirche endet die Wallfahrt mit einer feierlichen Segnungsandacht. Bild: Die traditionelle Fußwallfahrt von Gaisbeuren nach Bergatreute animierte wieder rund 30 Teilnehmer für den etwa fünf Kilometer langen Fußmarsch.

 

Bei goldenem Oktoberwetter versammelte sich am Sonntagnachmittag eine große Gruppe von Gläubigen aus Reute-Gaisbeuren aber auch aus Mittelurbach und Bad Waldsee in der Leonhardskirche Gaisbeuren. Bei einem kurzen Impuls konnte auch ein vom Kindergarten Gaisbeuren schön gestalteter Erntealtar bewundert werden.

 

Wallfahrtsleiter Franz Zembrot hatte für alle Teilnehmer einen eigens gestalteten Liedflyer parat. Er empfahl den etwa 30 Wallfahrern, neben den ganz persönlichen Anliegen auch die großen Sorgen in Kirche und Gesellschaft mit ins Gebet zu nehmen: „Vertrauen wir all unsere Anliegen, Bitten, Schmerz und Sorgen der Gottesmutter an, sie ist unsere Fürsprecherin bei Gott“. Bunt gemischt begaben sich die meist älteren Teilnehmer auf den Weg. Angela Brändle übernahm auf der ersten Etappe das Vortragskreuz.

 

„Auf der etwa fünf Kilometer weiten Strecke wollen wir gemeinsam beten, singen, sprechen und auch mal schweigen“, so hieß die Losung von Franz Zembrot. „Das Tempo bestimmen die Teilnehmer selbst“. Es war erstaunlich, dass sich doch mehrere Personen mit einem Alter von über 80 Jahren die Strapazen des zweistündigen Fußmarsches zutrauten. In Dinnenried in der Kapelle mit dem großen Altarbild der Heiligen Familie wurde das Lied „Maria, breit den Mantel aus“ gesungen.

 

Auf der weiteren Wegstrecke gab es auch bei einigen mit Blumenschmuck versehenen Wegkreuzen einen kurzen Halt. „Am Kreuz kommt keiner vorbei“, dieses vielsagende Gedicht von Martin Seidenschwang ließ viele Gedanken wach werden. In Gwigg angekommen, begrüßte bei Familie Denzler/Sauter ein großes Transparent mit: „Herzlich willkommen“. Dieses war auch wörtlich zu nehmen, denn in der großen Backstube wartete bereits neben Kaffee und Tee frisch gebackenes Zopfbrot mit Butter und Marmelade auf die Pilger. So gestärkt und nach dem Besuch der großen St.-Georg-Kapelle wurde die letzte Etappe gestartet.

 

Die Glocken der Wallfahrtskirche Bergatreute begrüßten die ankommenden Wallfahrer. Diakon Franz Fluhr freute sich in der anlässlich der morgendlichen Firmung herrlich geschmückten Kirche über den Besuch seiner früheren Kirchengemeinde. Nach dem Wallfahrtslied „Maria, du vom Blute“ und dem eucharistischen Segen wartete ein kostenfreier Bus auf die Pilgergruppe.

 

 

Bericht und Bilder: Rudi Heilig

 

 

  • RHP1130439RHP1130439
  • RHP1130440RHP1130440
  • RHP1130442RHP1130442

  • RHP1130443 (2)RHP1130443 (2)
  • RHP1130446RHP1130446
  • RHP1130449 (2)RHP1130449 (2)

  • RHP1130450RHP1130450
  • RHP1130451RHP1130451
  • RHP1130453RHP1130453

  • RHP1130455 (2)RHP1130455 (2)
  • RHP1130457RHP1130457
Submit to FacebookSubmit to Google PlusSubmit to Twitter
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.