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Reute - Am vergangenen Mittwoch veranstaltete der Verein landwirtschaftlicher Fachschüler und der Meisterverband der landwirtschaftlichen Meister und Meisterinnen des Landkreises Ravensburg einen Nachmittag für Ihre Mitglieder im Gasthaus Stern in Reute. Mit der Kabarettistin Heike Sauer, alias Marlies Blume – die Kabarettistin mit Kopf, Herz, Hand und Fuß,  und Rita Blaich – Coach, Mediatorin und Kinesiologin, war beste Unterhaltung geboten. 

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Federführend verantwortlich für die Organisation zeigten sich allen voran Christine Dorn-Bohner und Conny Branz.

Christine Dorn-Bohner zeigte gekonnt ein Händchen für die Auswahl der Referenten. Sie engagierte die Kabarettistin Heike Sauer alias Marlies Blume – die Kabarettistin mit Kopf, Herz, Hand und Fuß und Rita Blaich – Coach, Mediatorin und Kinesiologin. Bei einem Auftritt von Marlies Blume fanden die beiden heraus, dass sie dieselben Ziele und Wertvorstellungen haben und dabei entstand das gemeinsame Programm „Wie find ich mich?“ – „Wie find ich meinen inneren Frieden?“

 

Wie sich herausstellte eine mehr als gelungene Idee. Knapp 40 begeisterte Meisterinnen der Hauswirtschaft und ein Mann folgten dem ersten Teil des Programms von Marlies Blume sehr angeregt. Kleine liebevoll gestaltete Blöckchen auf den Tischen luden ein sich Stichpunkte zu machen, was einem während dem Kabarettteil bewegt, denn im Anschluss wurden Gruppen gebildet, welche zum Gespräch über das Programm anregte, sich auszutauschen.

Unglaublich wie sich fremde Menschen zusammenfinden und völlig ungezwungen über ein Thema austauschen, dass jeden von uns bewegt.

 

Sprüche der Kabarettistin wie – „Wie find ich mich?“ – ich bin doch schon da, ließen kein Auge trocken. Aber auch mancher Spruch regte zum Nachdenken an – der Vergleich, unser Leben gleicht einem Highway oder einer Schnellstraße – von der Wiege bis ins Grab im Dauerstress, ließ doch die ein oder andere nachdenklich Falte auf die Stirn treiben. Gezwungen vom WWW – völlig losgelöst in der weiten virtuellen Welt umherzuschweben und plötzlich einsam und verlassen nach dem Sinn suchen – viel Spaß beim sich selber wiederfinden. Wer sein Fähnchen in den Wind hängen will, droht leicht sein Standbein zu verlieren. Auch wer sich immer wieder im Kreis dreht, wird schnell im Viereck springen. Diese guten Vergleiche treffen uns doch alle – vielleicht ist manchmal weniger oft mehr. Ein guter Ratschlag war von der rosa schrillen Marlies Blume – „Wenn alles zu viel wird, spür ich in mich hinein vom Kopf bis zu den Füßen und finde so wieder meinen Standpunkt“

 

Nachdenklich stimmte auch die Tatsache, dass wir alle vom Dauerstress Handy etwa alle 11 Minuten unterbrochen werden. Versöhnend war der Text von Marlies Blume „I bi it aloi“ – denn jeder hat seinen persönlichen Schutzengel, manchmal auch zwei.

Eine ganz wichtige Botschaft blieb bei den Frauen hängen, welches sie im Brainstorming immer wieder betonten. Der Mensch ist wie ein Hefeteig – er braucht Zeit – er darf gehen – man muss ihm dies nur zugestehen.

 

Eine Überraschung erhielt Christine Dorn-Bohner von den beiden Referentinnen – sie verabschiedeten sich mit einem Blumenstrauß als Dankeschön, für die Einladung zu diesem Nachmittag. Eine sehr schöne Geste, die wohl bisher noch keiner im Raum so erlebt hatte. Da sieht man was Empathie einfach ausmacht.

Auch wurde Sie von Conny Branz noch mit einer Allgäuer Kräuterkerze überrascht mit einem Dankeschön für all ihr Tun. Die beiden Referentinnen durften sich jeder über eine Hortensie freuen, die hoffentlich lange eine Freude im heimischen Garten finden wird.

 

Der Nachmittag endete nicht ohne noch eine wunderbare Zugabe von Marlies Blume mit Teilen aus ihrem aktuellen Programm.

Man findet die Termine zu den Auftritten von Marlies Blume unter: https://marliesblume.de/

Und Infos zum gemeinsamen Programm der beiden unter: https://www.ritablaich.de/seminare/kabarett-coaching/

 

 

Text und Bilder von Steffi Rist 

 

 

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