Ortsvorsteher
Bad Waldsee (bg) - Herzlich willkommen haben Bürgermeister Roland Weinschenk sowie die Ortsvorsteher Lothar Grobe und Franz Bendel am Montag den designierten Ortsvorsteher von Gaisbeuren und Verwaltungsleiter von Reute, Achim Strobel, geheißen. Bild: Bürgermeister Roland Weinschenk und die Ortsvorsteher Lothar Grobe (rechts) und Frank Bendel (2. von rechts) begrüßten den zukünftigen Ortsvorsteher von Gaisbeuren, Achim Strobel. Die offizielle Amtsübergabe von Gaisbeurens Ortsvorsteher Franz Bendel wird zum 1. Oktober erfolgen.
 
 
Der Jurist aus Leonberg trat seinen Arbeitsplatz in der Ortschaftsverwaltung Reute-Gaisbeuren am Montag an. Franz Bendel wird noch bis zum 30. September seinen Nachfolger in die Aufgaben des Ortsvorstehers von Gaisbeuren sowie des Verwaltungsleiters von Reute einarbeiten. Danach geht er in den verdienten Ruhestand.
 
Achim Strobel wird die Ämter bis zur Kommunalwahl im Frühjahr 2014 bekleiden. Dann stehen wieder Wahlen an. Außerdem werden nach den Wahlen die beiden Ortschaften Reute und Gaisbeuren zusammengeführt und es wird einen hauptamtlichen Ortsvorsteher für die Ortschaft Reute-Gaisbeuren geben.
 
Mittlerweile hat Achim Strobel auch seinen Wohnsitz verlegt und wohnt nun in Reute. Bei einer ersten Gesprächsrunde in der Ortschaftsverwaltung Reute-Gaisbeuren überreichte Bürgermeister Weinschenk dem gewählten Ortsvorsteher an dessen erstem Arbeitstag Broschüren über Bad Waldsee und bot ihm seine volle Unterstützung an. Als Ortsvorsteher habe Strobel, der Anwalt ist, ja nun Neuland betreten. Gerne werde er ihn bei allen Fragen und Aufgaben unterstützen. „Ich freue mich auf eine gute und enge Zusammenarbeit und auf einen engen Austausch", so der Bürgermeister und fügte an: „Nutzen Sie den kurzen Weg beziehungsweise den schnellen Draht."
 
Weiter informierte Roland Weinschenk ihn über die politisch dringendsten Aufgaben, die derzeit für Gaisbeuren und Reute anstehen. Besondere Brisanz habe die Aufnahme der Verkehrsentlastung von Gaisbeuren und Enzisreute in den Vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans. „Das ist ein ganz wichtiges Thema. Wir müssen alle Kräfte einsetzen, um aufgenommen zu werden. Es geht dabei nicht um die endgültige Trassenfestlegung, nur darum, aufgenommen zu werden.
 
Kommen wir jetzt nicht in den Vordringlichen Bedarf, rückt eine Entlastung der Ortschaften in weite Ferne", so Weinschenk. Die Stadt habe sich mit der „Waldseer Erklärung" entsprechend positioniert und auch von zahlreichen Vertretern aus der Landes- und Bundespolitik komme Unterstützung.
 
Gleich zwei Bücher bekam Achim Strobel vom Reutener Ortsvorsteher Lothar Grobe: einen Bildband über Reute und Gaisbeuren und eine Broschüre zur „Guten Beth". Er freue sich, dass Achim Strobel in Reute eine Wohnung gefunden habe. „Und keine Angst, Ihnen wird sicher auch am Wochenende nicht langweilig. Es stehen am Sonntag der Tag des offenen Denkmals im ehemaligen Gerichts- und Pfarrhaus sowie das Flugplatzfest in Reute an", sagte Grobe.

„Ich werde die Bücher und Broschüren mit großem Interesse lesen, doch zuvor möchte ich mich intensiv um das Thema B 30 kümmern", sagte Achim Strobel und fragte nach den zeitlichen Ablaufplänen zur B 30 und den anderen Aufgaben, die zu erledigen sind. Damit der ländliche Raum attraktiv bleibe, sei nicht nur die Anbindung an den Individualverkehr wichtig, auch solche Dinge wie der öffentliche Nahverkehr, Kinderbetreuung, Bildung und die Breitband-Internetanbindung. Hier stünden Stadt und Ortschaften in engem Kontakt und arbeiteten zusammen. „Da werden noch einige Aufgaben auf uns zukommen", sagte der Bürgermeister. Ortsvorsteher Bendel unterstrich die Aussage des Stadtoberhaupts und ergänzte, dass die beiden Ortschaften auch von der Nähe zum Schussental profitierten: „Hier zu wohnen ist schon attraktiv."

Bericht und Bild von Brigitte Göppel, Stadt Bad Waldsee

 

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