11fanfarenzugReute - Keine Mühen hatten die Verantwortlichen des Fanfarenzugs Reute an ihrer Spitze der neue 1. Vorsitzende Stefan Kieble und die vielen Helfer gescheut, um an diesem Wochenende das 40-jährige Jubiläum des Vereinsbestehens im Dorfgemeinschaftshaus Gaisbeuren in einem ansprechenden Rahmen zu feiern.

 

Im Saal des Dorfgemeinschaftshauses waren die Tische mit herbstlichen Gestecken geschmückt, an der Frontseite prangte auf großen Lettern die umkränzte Beschilderung „Fanfarenzug Reute - 40 Jahre“, am Eingang begrüßte ein freundlicher Security-Mitarbeiter die Besucher, eine Bar lockte zum kurzen Stelldichein und der Service-Dienst für Getränke und Essen klappte vorzüglich. Eine informative Rückschau über 40 Jahre Vereinsgeschehen wurde mit Beamer an die Wand projiziert.

Eröffnet wurde das Festwochenende mit einem ökumenisch ausgerichteten Gottesdienst, den Pfarrer Stefan Werner von der katholischen Seelsorgeeinheit Bad Waldsee leitete. Er hatte sich natürlich Gedanken darüber gemacht, welche religiösen Bezüge zu diesem Jubiläum herzustellen sind und fand die passenden Stellen dazu im Psalm 150.

Hier heißt es zusammengefasst: „Alles, was Odem hat, lobe den Herrn! Halleluja!“. Zuvor bewiesen die Bläser und Trommler des Fanfarenzugs Reute unter Zugführer Alexander Szabo, dass sie genügend Atem haben für schmissige Fanfarenklänge. Auch das Liedgut beim Gottesdienst war abgestimmt worden auf das Lob Gottes. Für eine wohlklingende instrumentale Begleitung am Keyboard war Bärbel Lemanczyk besorgt. Ministranten sammelten Opfergeld, das für die „Solidarische Gemeinde Reute-Gaisbeuren“ bestimmt ist.

Beim Gottesdienst und beim anschließenden offiziellen Programm waren noch etliche Stühle leer geblieben. Erst mit dem Auftritt der Stimmungs- und Partyband „Hossen“ - ein Quartett mit Musikern aus Aulendorf und Bad Waldsee - füllten sich die Reihen.

Das Grußwort der Ortschaftsverwaltung Reute-Gaisbeuren richtete die stellvertretende Ortsvorsteherin Angelika Brauchle für den verhinderten Ortsvorsteher Achim Strobel an die Gäste und die Vereinsmitglieder. Sie lobte das große Engagement des Fanfarenzugs und dessen vielfältiges Wirken bei verschiedensten Anlässen in der Ortschaft. „Wir sind stolz auf euch und gratulieren herzlich zum Jubiläum“, erklärte Angelika Brauchle. Sie erinnerte an das Entstehen des Fanfarenzugs im März 1975 im Vereinsheim des SV Reute unter dem damals 1. Vorsitzenden Horst Fischer. Dank gebühre auch dem Kloster Reute für die 1992 im Kloster entworfenen und genähten prächtigen noch heutigen Uniformen in den Farben Blau-Rot-Gold.

Damals wurden auch die neuen Schwingfahnen angeschafft nach einem Gestaltungsvorschlag von Stadtarchivar Michael Barczyk. Die Schwingfahnen sind wahre Hingucker in den Farben Rot-Weiß-Rot, ein Hinweis auf die bis 1806 dauernde Zugehörigkeit zu Österreich. Auch die gekreuzten Schlüssel auf den Fahnen haben historischen Bezug nämlich zum Wappen des Stifts St. Peter zu Waldsee, das grundherrschaftliche Rechte in Reute ausübte und dem auch die Pfarrei Reute gehörte.

Zum Festakt war eigens der Präsident Klaus Güthner vom Landesverband der Spielmanns- und Fanfarenzüge Baden-Württemberg aus Rottweil gekommen. Er gratulierte zum 40. Geburtstagsfest, übergab als Geschenk des Landesverbandes einen Notenständer und nahm dann die Ehrungen langjähriger Aktiver vor.

Präsident Güthner heftete heftete Johannes Blaser ( Kassenchef) und Lothar Fischer (Gerätewart) für zehnjähriges aktives Mitwirken die Nadel in Bronce ans Revers. Für 25 Jahre wurden Werner Mock, derzeitig auch 2. Vorsitzender, sowie Achim Deiber, der sage und schreibe 17 Jahre lang bis 2015 die Funktion des 1. Vorsitzenden ausgeübt hat, mit Silber und Ehrenurkunden ausgezeichnet.

Stefan Kieble nahm dann eine vereinsinterne Auszeichnung vor, bat die bisherigen Ehrenmitglieder Ernst Gramm, Siegfried Lämmle, Eugen Grinschgl, Georg Eisele, Willi Wachter und die beiden neu ernannten Ehrenmitglieder Werner Mock und Achim Deiber ( siehe Foto von links) auf die Bühne, um Ihnen ein Fotogeschenk zu überreichen. Gastgeschenke durfte Stefan Kieble auch von der Ortschaftsverwaltung (ein 50 L-Fass Bier) und von der Narrengilde entgegn nehmen. Die befreundeten Fanfarenzüge aus Obermarchtal, Markdorf überbrachten recht schwungvoll noch vor dem Auftritt der „Hossen“ und dann in der Tanzpause der Fanfarenzug „Graf Anton“ Tettnang unüberhörbare Jubiläumsgrüße mit Pauken und Trompeten. Höhepunkt war dann am Sonntagnachmittag ein Platzkonzert vor dem Dorfgemeinschaftshaus mit den Fanfarenzügen aus Aulendorf, Bad Buchau, Bad Waldsee, Baienfurt. Auch die Bad Waldseer „Oldies“ gehörten dazu.

 

Text und Bilder von Rudi Martin

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