Bad Waldsee/Mittelurbach - Mit dem Fasnetsball im närrisch geschmückten Dorfgemeinschaftshaus Mittelurbach gelang den Königstäler Narren ein vorzüglicher Start in die Hochsaison der „fünften Jahreszeit“. Die Pause seit dem letzjährigen großartigen und arbeitsintensiven 50-jährigen Fasnetsjubiläum hatten die Macher um Narrenpräsident Gerhard Frick  wohl verdient, aber auch zu neuen Taten genutzt.

 

 

Dass sich dann schon eineinhalb Stunden vor Programmmbeginn gut fünfzig Ballbesucher in einer Wartereihe aufgestellt hatten, ist ein Indiz für die Beliebtheit dieser Veranstaltung. Etliche Besucher mussten mit Stehplätzen vorlieb nehmen. Eher als Scherz an Bürgermeister Roland Weinschenk gewandt, mahnte Gerhard Frick nach seiner Begrüßungsansprache eine Saalerweiterung an.

Die etwa sechzig Aktiven mitsamt ihren Helfern zeigten sich am Samstagabend bestens erholt und haben mit ihrem diesjährigen Fasnetsmotto „ Im Königstal wird präsentiert, was um den Bodensee so alls bassiert“  einen prima Aufhänger für die beiden Bälle und den traditionellen Fasnetsumzug durch das Dorf gefunden. Der gut aufgelegte Moderator Peter Bohner setzte sich als Flugkapitän hinter den Steuerknüppel eines Zeppelins  und lenkte das Luftschiff von Skandinavien aus über das Königstal zum Bodensee. Die Bodenseelandschaft mit dem Säntismassiv, prachtvoll gestaltet von Herbert Pohl, diente etlichen Akteuren auf der Bühne als idealen Hintergrund für ihre närrischen Darbietungen.

Da freute sich das Sketchduo Monika Kling und Armin Notz über einen Ausflug an den Bodensee. Der genervte Ehemann hatte Probleme mit dem Aufstellen des Klappstuhls für seine  Angetraute, die vom sonnigen Urlaubstag schwärmte, während er nach einigen heiteren Wortgefechten wegen des großen „Duscht“ (Durstes) schließlich entschwand.

Die Fensterplätze im Zeppelin hatten sich die Schwestern Gertrud Altvater, Lydia Bosch und Klara Dürr gesichert. Von oben herab priesen sie das Geschehen im Königstal und wussten so manch lokales Ereignis zum Besten zu geben und dies wie seit eineinhalb Jahrzehnten gewohnt, recht schlagfertig, witzig und humorvoll. Ob ein Zeppelin nun fährt oder fliegt, beantworteten sie nicht, aber beim gemeinsam angestimmten Lied hieß es dann: „Wozu ist der Zeppelin da, zum Fahren über den Bodensee“.

Bei der „Fahrt ins Glück“ mit einem Besucherschiff auf dem eine „Swingerfahrt“ und eine „Kaffeefahrt“ wechselseitig für Furore sorgten, hatten die Schauspieltalente Markus Bohner, Heike Fesseler, Jutta Fluhr, Karl Fluhr, Anja Frick, Claus Frick, Gerhard Frick, Siglinde Frick, Susanne Frick, Elke Grünvogel, Martina  Mader und  Hubert Nold das Publikum zu wahren Lachsalven bewegt. Schlagfertigkeit,Sprachwitz, Mimik und Gestik bei verschiedensten Szenenfolgen passten vorzüglich und dafür gab es dann auch prasselnden  Applaus.

 „Die drei Tenöre mal anders“ wurden präsentiert von Florian Weierberger, Lucas Frick und Simon Frick. Sie beherrschten als Monteure ihr Werkzeug souverän, erzeugten damit eufonische Klänge und verzauberten die begeisterten Zuschauer danach mit Trommelwirbeln und einer illuminierten Darstellung der Schwingungen auf der Trommelhaut. 

Das Showprogramm hatte die heimische Lumpenkapelle Urbach´l mit schmissigen Klängen eröffnet. Die Band „Colibris“ sorgte dafür, dass auch während der Pausen und nach dem dreistündigen Programm  das Stimmungshoch nie abriss. Zur Tradition beim Königstäler Ball gehört der Besuch des Hofmarschalls samt Prinzengruppe der Waldseer Zunft. Mit Fasnetsklassikern  - da flogen schnell die Hände hoch - heizten sie den Ballbesuchern ein und gaben schon mal einige verbale Kostproben ihres Jahresrückblicks (beispielsweise zum Bleicheareal) zum Besten. Einen Verdienstorden der Zunft  wurde Claus Frick überreicht.

Besonders erfreut zeigte sich Gerhard Frick über den Königstäler Nachwuchs. „Da brauchen wir und keine Sorgen zu machen, wenn wir einmal abtreten“, erwähnte er und lobte das Mitwirken der Jugendlichen bei dieser Veranstaltung ganz besonders.

Die jüngste Gruppe ist auf über zwanzig angewachsen, so dass die Regieleiterinnen Heike Fesseler, Ulrike Pohl und Evelyn Steiner eine Aufteilung in „Blacklight Dancers“ (Paul Bucher, Manuel Fesseler, Emma Fimpel, Lenard Pohl, Claudio Söndgen, Lea-Sophie Söndgen, Tom Steiner, Elena Wolf) und „Grazy Dancers“ (Julia Altvater, Magdalena Bohner, Dorothee Bertrand, Katharina Fesseler, Serena Fesseler, Emily Matt, Anna Pohl, Sophie Schad, Lea Vogel, Luisa Walz, Madleen Wolf) vornehmen mussten. Dass alle Showtanzgruppen vom Publikum mit reichlich Beifall und zu Zugaben aufgefordert wurden, war Lohn für die tänzerische wie choreografische Leistung des Nachwuchses und die nette Kostümierung. Dazu gehörte auch die Tanzgruppe der älteren Jugendlichen um Leonie Amann mit Markus Bohner,  Daniel Buschbacher, Stefanie Buschbacher, Zora Galle und Lea Haibel.

Tosenden Beifall erntete die Männergruppe von Matthias Grünvogel und seine Rettungsschwimmer  „Baywatch von der Senklöcher“ (Uwe Fesseler, Fabian Hirscher, Karl Fluhr, Lucas Frick, Stefan Heiß, Stefan Gollner, Mario Zacharias). Es war ein spektakulärer Showtanz, voller Dynamik, rhythmisch sauber vorgeführt mit bewegungsintensivem Einsatz der Rettungsgeräte.

 

Zum Schluss versammelten sich nochmals alle Akteure auf der Bühne und genossen die Dankesansprache von Gerhard Frick und den nicht enden wollenden riesigen Beifall.

 

Text und Bilder von Rudi Martin
Beachten Sie bitte den unten angefügten Bilder-Bestellservice 

 

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 (Preis pro Bilddatei 2,50  - Nutzung ausschliesslich zu privaten Zwecken)

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