27koenigstalMittelurbach - Die Königstäler Narren gestalteten am Samstagabend mit einer furiosen Gala aus Showtänzen, Sketchen und musikalischen Auftritten ihren traditionellen Fasnetsball im proppenvollen Mittelurbacher Dorfgemeinschaftshaus und versetzten das Publikum in beste Fasnetslaune. Präsident Gerhard Frick zeigte sich bei seiner Begrüßungsansprache höchst erfreut über den rekordverdächtigen Besuch und auch darüber, dass sich Bürgermeister Roland Weinschenk mit Gattin und der neue Zunftmeister der Narrenzunft Waldsee Roland Haag unter der Gästerschar befanden.



In der Rolle des Conférenciers fühlte sich Peter Bohner richtig wohl, zumal seine Tochter Magdalena assistierte. Die Beiden moderierten auf charmante und zugleich närrische Art den Programmverlauf..
Das diesjährige Königstäler Fasnetsmotto „Der städtische Rahmenplan für 2030 – Die Königstäler Narren planen da schon fleißig“ diente vor allem bei den Sketch- Beiträgen als ideale Vorlage.


Der Saal war zu einem prächtigen Biergarten umgestaltet worden. Für die musikalische Eröffnung sorgte unter Leitung von Patrick Lang die einheimische Lumpenkapelle Urbach`l mit schmissigen, närrischen Klängen Schon zu Beginn wurde die große Besucherschar in Bewegung gebracht und zum Schunkeln eingeladen. Auch die Unterhaltungsband „Kolibris“ verstand es bestens, das Stimmunghoch mit ihren Fasnetsschlagern zu festigen.



Keine Nachwuchssorgen haben die Königstäler Narren. Das bewiesen die Kinder- und Jugendgruppen, die als „Blacklight- Dancers“ und „Crazy-Dancers“ mit ihren Show-Tänzen begeisterten Beifall ernteten. Unter der bewährten Regie- und Übungsanleitung von Heike Fesseler, Ulrike Pohl und Evelyn Steiner glänzten die beiden Gruppen in farbenprächtigen Kostümen, schön geschminkt, mit ihren frischen, zündenden Tanzeinlagen.


Zu den gern gesehenen Gästen gehörte wiederum die Prinzengruppe der Narrenzunft Waldsee. Mit ihren mitreißenden Fasnetsrhythmen und Kostproben ihrer närrischen Weisheiten eroberten Prinz Patrick Ackermann und sein stattlicher Hofstaat die Herzen der Ballbesucher im Nu. Mächtiger Applaus begleitete die Gastgruppe beim Auszug. Die fünf gebotenen Sketche - neuer Rekord - regten zum Schmunzeln an und lösten aber auch immer wieder wahre Lachsalven aus.


Das Duo Monika Kling und Armin Notz verstand es auf recht anschauliche Weise, über Bewährtes und Fortschrittliches in einem Computerladen zu glossieren. Der Kunde wollte eine Schreibmaschine reparieren lassen, aber die Verkäuferin redete nur von updaten. Die drei Schwestern Gertrud Altvater, Lydia Bosch und Klara Dürr haben sich als „Primelgässler“ längst über das Königstal hinaus einen Namen gemacht. Das diesjährige Motto mit der Stadtentwicklungsplanung stand ihnen Pate für facettenreiche Schilderungen über das Verhälnis von Stadt und deren Außengemeinden.


Da ging es um den City- oder Bistro-Bus, um Parkplatzprobleme, Bau der Stadthalle. Ihre Empfehlungen dazu waren fein gewürzt und endeten mit einem Song auf die Busverbindungen: „Wozu sind die Busse da, ja zum Fahren, ja zum Fahren um die ganze Stadt, übers Königstal und auf Grabner Höh, bis ge Winnige, des isch oifach schee.“ Der Beifall war riesig. Riesenbeifall verdiente sich auch das Geschwisterpaar Anja und Vera. Als Schildkröte schilderte Vera ihre Erlebnisse im Urbach und was sie alles gesehen und erlebt hat auf der Flussreise bis zum Stadtsee. Anja fragte clever nach und wusste Details dazu ins richtige Licht zu rücken.


Schon immer bereicherte die Gruppe von Gerhard Frick mit einem aufwändigen Sketchbeitrag das Ballgeschehen. Dieses Mal wurde bei einer Stadtführung vor den von Herbert Pohl nett gemalten Altstadt- Kulissen Neues und Altes aufgezeigt und humorvoll gedeutet. Mitglieder der Lumpenkapelle präsentierten einen Aufsehen erregenden Sketchbeitrag. Erst der Hausmeister gab einem verzweifelten Mitspieler den richtigen Tipp, wie er den Fahrstuhl endlich in Bewegung setzen könne.


Erwartungsgemäß wurde die Showeinlage der Männergruppe von Matthias Grünvogel zu einem Höhepunkt des Abends und bildete den Abschluss. Auf die Bühne gekommen waren die etwas müde erscheinenden Männer ganz unterschiedlich gekleidet, von einem Abt über einen Postboten bis hin zu einem Zimmermann. Dann aber präsentierten sie sich als bestens einstudierte Tanzgruppe, die zu fetzig rockigen Klängen tolle Bewegungsabläufe vorführte . Ohne Zugabe durfte die „Matze-Gruppe“ nicht abtreten.


Ein stolzer Präsiden Gerhard Frick bedankte sich am Schluss überschwenglich bei allen Akteuren auf der Bühne und beim gesamten Helferteam. Präsente wurden verteilt und Peter Bohner durfte dazu noch den goldenen Orden in Empfang nehmen.



Folgende Gruppenmitglieder waren dabei.

Blacklight Dancers:
Leni Assfalg, Michael Altvater, Pius Bucher, Theresa Bucher, Emma Fimpel, Emily Hauf, Alica Hering, Alina Nold, Paul Steiner.

Crazy Dancerrs:
Julian Altvater, Magdalena Bohner, Paul Bucher, Simon Kling, Marco Nold, Leonhard Pohl, Lea Sophie Söndgen, Tom Steiner, Madleen Wolf.

Sketch Lumpenkapelle:
Stefan Fehr, Florian Fluhr, Lucas Frick, Simon Frick, Lukas Lerch, Florian Weierberger, Max Weierberger, Mario Zacharias.

Sketch Stadtführung:
Heike Fesseler, Uwe Fesseler, Jutta Fluhr, Karl Fluhr, Claus Frick, Gerhard Frick, Susanne Frick, Elke Grünvogel, Hubert Nold, Ingrid Nold.

Männerballet:
Stefan Fehr, Uwe Fesseler, Karl Fluhr, Lucas Frick, Simon Frick, Stefan Gollner, Matze Grünvogel, Fabi Hirscher, Martin Schwarz.

 


Text und Bilder von Rudi Martin

 

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