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Mittelurbach - Im Gasthaus „Rad“ trafen sich am Dienstagabend die Königstäler Narren, um Abschied von einer kurzen, aber intensiv erlebten Fasnet 2018 zu nehmen. Zu den Narren gesellten sich die Dienstagsturner des SV Haisterkirch ebenso auch Kurgäste, die Franz Gapp hierher gebracht hatte, Etliche der aktiven Königstäler Narren fehlten bei der Abschiedsvorstellung, denn die Erkältungswelle mit Husten und Heiserkeit fesselte einige ans Bett. Auch Präsident Gerhard Frick hätte wohl besser das Bett gehütet. Mit heiserer Stimme begrüßte er die doch zahlreiche Gästeschar.

 

Es war ihm nämlich ein besonderes Anliegen, all den Machern der Königstäler Fasnet und vor allem den Aktiven seinen Dank auszusprechen für das gezeigte, großartige Engagement. Dass der Umzug solch eine tolle Resonanz erfahren durfte, mache einfach stolz und glücklich, betonte Gerhard Frick. Standesgemäß mit einem doppelten Rundgang bewegte sich ein wehklagender Trauerzug, musikalisch begleitet von Mitgliedern der Sammlerkapelle durch die Gaststätte, um kurz nach 20.00 Uhr Abschied von der 5. Jahreszeit genommen.

 

Die Königstäler Fasnet, dargestellt von den beiden Mäschkerle Leni Aßfalg und Theresa Bucher, musste zuerst noch eingefangen werden, denn sie hatte sich im Raum irgendwo versteckt. Schließlich wurde die Fasnet 2018 nach längerem Suchen endlich gefunden und die beiden Fasnets-Darsteller in die Fasnetstruhe gesteckt. Bevor der Kistendeckel verschlossen wurde, reichte man den Beiden noch Brot, einen Ring Schwarzwurst und Schnäpsle, um dann wohl gestärkt den fastnächtlichen Ruhezustand bis Dreikönig 2019 überdauern zu können. Dazu wurde noch reichlich Mottenpulver über die beiden Mäschkerle gestreut, die zuvor noch ihre Fasnetssprüchlein zum Besten gaben und der umstehenden, wehklagenden Trauergemeinde verkündeten, dass ja nächstes Jahr die „Fasnet“ wieder aus der Truhe entsteigen und im Königstal zu neuem Leben erweckt werde.

 

Die Rolle des „Fasnetspfarrers“ und Mesners hatte Peter Bohner übernommen, der nicht nur die Trauerrede hielt, sondern auch mit den närrischen Litanei-Bitten für Erheiterung sorgte. Vielstimmig wurde je nach Anspielung auf das weibliche oder männliche Geschlecht geantwortet „ Nix für uns“ oder, „Ja, des isch was für uns“.

 

Das Fasnachtsduo Matze Grünvogel und Uwe Fesseler sorgte an diesem Abend einmal mehr mit schmissigen, Klängen und Schlagermelodien für den fröhlichen, stimmungsvollen Ausklang und dazu wurde auch immer wieder kräftig geschunkelt.

 

Ortsvorsteher Franz Spehn lobte seine Königstäler Narren, die ja einen ganz wesentlichen Teil zum gesellschaftlichen und geselligen Miteinander im Ort beitragen. Den Machern der Königstäler Fasnet mit ihrem Präsidenten Gerhard Frick an der Spitze machte er große Komplimente. Schließlich hatten sie mit ihrem diesjährigen Fasnetsangebot mit zwei Bällen, dem Narrenbaumsetzen, der Kinderfasnet, der Entmachtung der politischen Obrigkeit und der grandiosen, zauberhaften „Kinowelt im Königstal“ beim Fasnetsumzug im Urbachtal am vergangenen Samstag wieder ganz Großartiges geleistet.

 

Text und Bilder von  Rudi Martin

 

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