06koenigstalMittelurbach - Traditionsgemäß feiern die Narren aus dem Königstal den Fasnetsauftakt am Vorabend des Dreikönigstags. Das Gasthaus Rad in Mittelurbach war proppenvoll an diesem regnerischen Abend. Das Wetter hatte eh keinen Einfluss auf das närrische Geschehen, den alles spielte sich in den Räumen der Gaststätte ab.




Ganz schnell wurde das närrische Volk in fasnachtliche Hochstimmung versetzt. Das Stimmungsbarometer kletterte steil nach oben, als die Urbacher Fasnetsband „Die Strahler“ in der Besetzung mit Uwe Fesseler und Matze Grünvogel zur ersten Schunkelrunde mit Walzermelodien aufspielte. Der Geräuschpegel stieg noch an, als die Königstäler Sammlerinnen und Sammler - aus dem Nebenzimmer kommend - mit unüberhörbaren „A-H-A“-Rufen in die Saalmitte schritten. Unterstützt wurden sie von ihren Sammlermusikern, die mit Ziehorgeln und Pauken fetzige Narrenmärsche intonierten.


Der Präsiden der Königstäler Narren Gerhard Frick musste sich stimmlich gewaltig anstrengen, damit seine Begrüßungsansprache durchdrang. Er freute sich über die große Gästeschar, darunter waren auch etliche Kurgäste. Sein Dank galt dem Wirteehepaar Spehn für die Überlassung der gesamten Räumlichkeiten. Am Abend vor Aschermittwoch war die Königstäler Fasnet 2017 bekanntlich in einer Kiste begraben worden. Jetzt bei der Fasnetseröffnung wurde die „Fasnetskiste“ wieder hereingetragen. Die zwei Mäschkerle Theresa Bucher (links) und Leni Aßfalg als Repräsentanten der hiesigen Fasnet klopften nun laut von innen an die Kistenwand. Der Kistendeckel wurde vorsichtig hochgehoben.


Die Fasnet war wieder erwacht und die strahlenden Mäschkerle - wie auch später die Gäste - wurden gründlich abgestaubt. Ein kräftigendes Schnäpsle (für die Mädchen natürlich Apfelsaft) gehörte dazu. Dann trugen die beiden Mädchen sehr selbstsicher ihre Fasnetssprüchlein vor, nachdem der Präsident seine Wünsche für die kommende Fasnetssaison verkündet hatte. Sein Hauptwunsch: „Gutes Wetter beim Umzug“. Höhepunkt der Fasnet im Königstal ist jeweils der Umzug am Fasnetssamstag. Aus nah und fern kommen die Zuschauer zu Tausenden und bestaunen stets Einfallsreichtum und Gestaltungstalent der Königstäler Narren. Das diesjährige Motto „Kinowelt gibt´s überall, auch bei uns im Königstal“ lässt viel Raum für eine fantasievolle Gestaltung.


Auch die Ordensverleihung gehört zum Fasnetsauftakt:
Da im Königstal alles ehrenamtlich organisiert wird, werden die Helfer und Gestalter dafür mit Orden belohnt. Präsident Gerhard Frick würdigte recht ausführlich die Leistungen der diesjährigen Ordensträger.
Zehn verdiente Mitglieder, abgestuft nach Jahren, erhielten für insgesamt 280 Jahre die unterschiedlichen


Ordenszeichen:
Für 5 Jahre: Florian Weierberger, Thomas Maurer
Für 10 Jahre: Steffi und Markus Mütz
Für 30 Jahre: Sigi Frick , Karin Schulmeister
Für 40 Jahre: Konrad Rothacher
Gar für 50 Jahre: Gertrud Altvater, Renate und Siegfried Steiner.



Fotobericht: Rudi Martin



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