31SilvesteranschiessenMittelurbach - Das traditionelle Böllerschießen in Mittelurbach am letzten Nachmittag im alten Jahr hatte bei milden Temperaturen und Sonnenschein ungewöhnlich viele Menschen angelockt.



„Die Königstäler Böllerschützen haben dieses Jahr das Wetterglück redlich verdient, denn an Silvester 2016 regnete es hier in Strömen wie gestern auch“, meinte Mittelurbachs Ortsvorsteher Franz Spehn und ergänzte:. „Da sind ja heuer über 200 Besucher gekommen. Das ist wohl Rekordbesuch“.


Die zehn Böllerschützen mit Gerhard Frick an der Spitze, der auch dieses Mal die deutlichen Kommandos gab, waren wie gewohnt in ihrer schmucken Schützentracht erschienen und nahmen Aufstellung im abgesperrten Vorplatzbereich beim Dorfgemeinschaftshaus. Wie gewohnt wurden die Vorderlader vorschriftsgemäß geladen. Das Schießpulver wurde mit Holzhämmer eingeklopft.


Den Anweisungen des Schießleiters Gerhard Frick wurde konsequent Folge geleistet. Gab es mal eine Ladehemmung, was durchaus vorkam, durfte der Böllerschütze seinen Böller erst abfeuern nach Fricks erneutem Handzeichen. Auf Sicherheit wird eben großen Wert gelegt. Als Gastabordnung waren die befreundeten Kanoniere aus Oberessendorf und aus Weingarten mit je einer Kanone gekommen.
Die dritte Kanone gehört den Königstälern selber. Diese war vor 20 Jahren den Königstälern von Herbert Franke gestiftet worden. Die beiden Gründungsväter der Königstäler Böllerschützen Hubert Schmid und Gerhard Frick dürfen in zwei Jahren das 30-jährige Jubiläum feiern.


Das Abfeuern erfolgte nach genau festgelegtem Plan in wechselnder Reihenfolge. Es waren vier Durchgänge mit Pausen dazwischen. Besonders beim gemeinsamen Salut war dann der Donnerschlag im gesamten Königstal weithin zu hören. Kaum mehr erkennbar waren dann die Schützen , denn sie wurden alle gleichzeitig vom Pulverdampf eingehüllt. Nach jeder Kommandoeinheit gab es dann Applaus für die Schützen und Kanoniere. An den Ständen vor dem Dorfgemeinschaftshaus bildeten sich lange Schlangen.
Dort gab es, von freundlichen Helferinnen angeboten, heiße Getränke, frisch gebackene Waffeln und die traditionellen Saitenwürste. Besonders gefragt waren dieses Mal die Fläschchen mit Pilsbier.


Denn die Temperaturen im zweistelligen Plusbereich verlockten die überwiegend männlichen Besucher geradezu, ein Bierchen zu kosten. Der Bedarf war so groß, dass sogar nachgeliefert werden musste. In kleinen und größeren Gruppen standen die Gekommenen zusammen, plauderten miteinander über Vegangenes und Zukünftiges und wünschten sich alles Gute für 2018.


Fotobericht: Rudi Martin



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