Boellern

Mittelurbach - Gut 200 Besucher - die Zahl schätzte Ortvorsteher Franz Spehn - hatten sich vor dem Dorfgemeinschaftshaus in Mittelurbach eingefunden, um dem traditionelle Böllerschießen am letzten Nachmittag im alten Jahr beizuwohnen. Der Raureif, der sich besonders beim Gebüsch nahe des Urbachs über die Zweige gelegt hatte, gab dem ganzen Geschehen ein winterliches Gepräge.

 

Die Besucher freuten sich über das trockene Wetter im Gegensatz zum Silvestertag 2015. Damals mussten die Königstäler Böllerschützen in aller Eile regensichere Unterstände organisieren. Die vielen Gekommenen aus dem gesamten Nahbereich hatten sich kleidungsmäßig auf die Temperaturen um den Gefrierpunkt eingestellt und genossen die warmen Getränke wie Glühwein und Punsch oder ein kühles Pilsbier. Auch die angebotenen frisch gebackenen Waffeln und die Saitenwürste fanden besten Absatz.

Die zehn heimischen Böllerschützen mit Gerhard Frick an der Spitze, waren wie gewohnt in ihrer flotten Schützentracht erschienen und hatten Aufstellung hinter dem Sicherungsband bezogen. Schnell wurden die Vorderlader geladen. Das Einklopfen des Pulvers mit Holzhämmern gehört zum Böllerschießen dazu.

Die Anweisungen des Schießleiters Gerhard Frick wurden exakt befolgt. Gab es mal eine Ladehemmung, was durchaus vorkam, durfte der Böllerschütze oder Kanonier seinen Böller erst abfeuern nach Fricks erneutem Kommandozuruf. Das Einhalten der Sicherheitsregeln gehört zum Trainingsprogramm der Böllerschützen.

 

Heuer waren als Gastabordnungen wieder die befreundeten Kanoniere aus Oberessendorf und Weingarten mit je einer Kanone dabei. Die dritte Kanone wurde von den Königstälern selbst bedient. Das Abfeuern erfolgte nach genau festgelegtem Plan in wechselnden Reihenfolgen. Vor allem beim gemeinsamen Salut war dann der Donnerhall im gesamten Königstal weithin zu hören. Nach jeder Kommandoeinheit gab es dann Applaus für die Schützen und Kanoniere. Über eine Stunde dauerte das Böllerschießen, unterbrochen von längeren Pausen.

Die Gäste standen in größeren und kleineren Gruppen um die aufgestellten, robusten Partytische und um das Lagerfeuer. Sie nutzten die Pausen zum Gespräch miteinander, plauderten über Vergangenes und Zukünftiges und wünschten sich frühzeitig alles Gute für 2017.

Fototext. Rudi Martin

 

 

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