1 v.l. Daniel Florian Lucas
Mittelurbach
- Das war ein guter Beschluss vor drei Jahren, als die Königstäler Narren sich zur Anschaffung eines eigenen Festzeltes durchgerungen hatten. Jetzt beim traditionellen zweitägigen Sommerfest zeigte es sich erneut, wie sinnvoll die Anschaffung war.


Der glückstrahlende Vorsitzende Gerhard Frick - am Ort nur „Gere“ genannt - konnte nun berichten, dass für das Zelt inzwischen auch ein mobiler Anhänger angeschafft werden konnt. „Das konnten wir uns leisten ohne großen Griff in die Vereinskasse. Wir haben genügend Unterstützer beim Crownfunding der Leutkircher Bank gefunden und sind dafür jetzt auch recht dankbar“, erklärte der Coach der Königstäler Narren und ergänzte: „Im nächsten Monat bekommen wir einen Scheck überreicht, womit der Großteil der Kosten abgedeckt ist“.

Novum 2016
Am Samstagabend hatte die Lumpenkaplle „Urbach´l“ erstmals eine Sommerfasnets-Party kreiert. Das Oranisationsteam um Daniel Fluhr, Lucas Frick und Florian Weierberger hatte eine klasse Idee, nämlich mal im Sommer Fasnet zu feiern und dies prächtig zugange gebracht. Die Idee war ein Volltreffer. Die 35-köpfige Lumpenkapelle hatte all ihre Aktiven im Einsatz für Servicedienste und Organisation und das war auch notwendig. Der Andrang zu dieser Party war einfach riesig und wäre ohne Mithilfe des Security-Teams nicht zu regeln gewesen. Denn maximal durften nach Auflagen durch die Verwaltung nur 200 Personen - in der Mehrzahl gehörten sie der jungen Generation an - zum Festvergnügen zugelassen werden.

So bildeten sich am Eingang zeitweise lange Warteschlangen. Erst wenn Besucher das Zeltareal wieder verlassen hatten, durften neue nachrücken. Da war der Securitydienst richtig gefragt. Wer fasnachtlich dekoriert war, konnte übrigens den Eintrittsobolus (3 Euro) sparen. Auch diese Idee wurde belohnt durch schicke, närrische Bekleidung und so stieg auch das Stimmungsbarometer von Stunde zu Stunde.

DJ Philipp hatte für stimmungsvolle und fetzige Unterhaltungsmusik gesorgt. Ganz schön Bewegung kam so in die Besucherscharen, die aus nah und fern gekommen waren. Das gemeinsame., fröhliche Feiern wurde ausgiebig gepflegt. Ortsvorsteher Franz Spehn äußerte sich sehr positiv zu dieser ersten Fasnetsparty im Sommer: „Die Jugend hat für ein nettes Fest gesorgt, das reibungslos verlief. Sie orientierten sich an allen Vorgaben und so gab es auch keine Probleme und keine Störungen.“

Hauptfest am Sonntag
Auch beim Frühschoppenkonzert am Sonntagvormittag sorgte eine Abordnung der Lumpenkapelle mit Schlagern, Polkas und Märschen für beste Unterhaltung. Dafür gab es auch reichlich Beifall. Um die Mittagszeit waren alle Bänke im und vor dem Zelt voll besetzt. Auch im nahen Dorfgemeinschaftshaus waren viele Stühle belegt worden. Es hat sich ja auch herumgesprochen, dass die Königstäler für einen vorzüglichen Mittagstisch nach gutbürgerlicher Art besorgt sind. Die Kaffeegäste wurden mit feinstem Kuchen- und Tortengebäck verwöhnt.

Bevor sich Gerhard Frick in die Rolle des Clowns begab und zusammen mit der Königstäler Fan-Maus die Kinder zum Besuch des Kinderfestes im Bereich des Kindergartens St. Michael animierte, nahm er noch eine besondere Ehrung vor.

Klara Dürr, seit 25 Jahren Mitglied in der Vorstandsrunde der Königstäler Narren - mit dem Amt der Schrifftführerin betraut - wurde unter großem Beifall zum Ehrenmitglied gekürt.

Das Kinderfest wurde nach gewohntem Muster organisiert. Die Kinder hatten ihren Spaß im großzügig angelegten Freizeitbereich des Kindergartens und durften sich bei vielen Spielstationen dort vergnügen und auch kleine Preise abholen. Für musikalische Unterhaltung am späten Nachmittag sorgte das Fasnetsduo „Strahler“ mit Matze und Uwe. Nach der schmissigen Einlage der Bad Waldseer Fanfaren-Oldies erfolgte rasch der Umzug ins Dorfgemeinschaftshaus, wo alle Stühle belegt wurden. Gespannt und freudvoll verfolgten die Festbesucher das gute Spiel der Deutschen Nationalmannschaft auf der Großleinwand. Diskussionsstoff gab es dann noch genügend und viele blieben in fröhlicher Runde beisammen. Fazit von Gerhard Frick und seinem Team: „Das war wieder ein allseits gelungenes Königstäler Dorffest“.

 

Text und Bilder von Rudi Martin
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