07umzug mittelurbachMittelurbach - Wenn beim großartigen Jubiläumsumzug 2014 geschätzt über 3000 Zuschauer das fasnachtliche Geschehen in Mittelurbach verfolgt hatten, so waren es jetzt 2016 nicht weniger. Der Meinung ist auch Bad Waldsees Polizeichef Bernd Berger, der zusammen mit Kollegen das gesittete, närrische Treiben mit Wohlgefallen beobachtete. Jetzt am vergangenen Samstagnachmittag waren wieder unzählige begeisterte Besucher ins Urbachtal gekommen.

 

Das Prachtswetter verlockte auch dazu, einen Spaziergang aus dem Stadtbereich ins nahe Mittelurbach zu unternehmen. Zudem waren alle Parkmöglichkeiten im Nahbereich längst vor Umzugsbeginn belegt.

Da die Königstäler großzügig auf Eintrittsgelder verzichten, ist nur eine Schätzung der Besucherzahl möglich. Die Zuschauer mussten sich teilweise wie die letzten beiden Jahre in Vierer- und Fünferreihen aufstellen.

Auch Bürgermeister Roland Weinschenk, der sich in einer hinteren Reihe anstellte, gehört zu den Fans der Königstäler Fasnet. „Es war wieder großartig und bewundernswert, was die Königstäler Narren auf die Beine stellen“ so seine Wertschätzung wie die vieler Besucher.

Hoch auf den Burgzinnen eines Nachbaus der Burg Neu-Waldsee strahlten Burggraf Gerhard Frick - Vorsitzender der Königstäler Narren – und Burggräfin Susanne mit der Sonne um die Wette, denn was sie von oben erblickten, war einfach grandios: Beifall klatschende und schunkelnde Zuschauer, die sich vom närrischen Treiben rund um die Burg anstecken ließen. Das diesjährige Motto „Die Burg Neu-Waldsee wird belebt- das ganze Königstal bebt“ hatte es auch in sich, um mittelalterliche Geschehnisse und Bräuche fantasie, stil- und prachtvoll zu präsentieren. Die einzelnen Gruppen hatten das Thema gerne aufgegriffen und dann mit technischer und kreativer Perfektion ideenreich ausgestaltet.

Allein sieben motorisierte Fahrzeuge mit Großaufbauten waren beim Umzug dabei. Die Burg mit dem Grafenpaar überragte alles an Höhe und Mächtigkeit. Aber auch die „Falknerei (Gruppe Matze Grünvogel), die „Ritter-Grillküche mit Ferkel am Spieß“ (Gruppe Fluhr/Steiner), das „Fledermaus-Gehege“ (Gruppe Bosch/Altvater), die „Burgreitschule“ (Gruppe Claus Frick), die „Burgschenke“ Gruppe Bohner/Buschbacher) - je in Begleitung durch Fußvolk in ausgesprochen fescher, historisch-närrischer Kostümierung - gaben dem Ganzen ein recht stattliches Gepräge. Auf einem Wagen war auch die heimische Lumpenkapelle „Urbach´l“ platziert.

Die reinen Fußgruppen - zum Teil mit handgezogenen Wägelchen - hatten sich dem Motto geschickt angepasst und belebten mit verschiedensten Aktionen das närrische Geschehen. Gleich mit zwei Kanonen, mit einer Burgkanone (Gruppe Ernst Bohner) und mit der „Dicken Berta“ (Gruppe Erwin Altvater) wurden Kugeln abgefeuert. „Burgbauern“ (Gruppe Konne Rothacher) mussten ihren 10. Teil abgeben. Ein „Vermessungstrupp“ (Gruppe Martina Mader) war unterwegs, um die Ruine der Burg neu zu planen. „Bader“, „Heiler“, „Pestkranke“ (Gruppe Petra Wolz / Regine Müller) erinnerten mit ihrem Wehklageruf „Oh, jerum, die Pesch´t goht um“ an die schreckliche Seuche auch auf der Burg. Nächtliche „Burggeister“ (Gruppe Heike und Uwe Fesseler) und schreckliche „Vampire“ (Gruppe Nold/Fehr) trieben ihr Unwesen um die Burg herum. Wie furchtbar die Folterinstrumente in der „Burg-Folterkammer“ (Gruppe Riegger/Knitz) gehandhabt worden sind, wurde eindrucksvoll vorgeführt. Die Fasnetsgruppen aus dem Ortsteil Mennisweiler hatten mit dem „Burgwald“ (Gruppe Birgit Kolodjie) und mit dem Stellen der „Festjockel“ (Gruppe Conny Maucher) die schönen und angenehmen Seiten des Burglebens aufgezeigt.

Wie in den vergangenen Jahren hatten sich wieder befreundete Gruppen dem diesjährigen Umzug angeschlossen. So die „Limes-Tiere“ (Gruppe der Bäckerei Gueter), auch die „Meisjes van der Burg“ (Gruppe Söndgen), „der Kampf gegen Windmühlen von Don Quijote“ (Gruppe Samuel Vogel), die „Franziskanermönche“ (Gruppe Ralf Frick), eine „Sambagruppe“ (Gruppe Brigitte Baumann), die „Wassemer Höhlenmenschen“ (Gruppe Freddy Buchhorn), die „Schorlehexa“ (Gruppe Marion Vogel), die „Neger“ (Fußballer SV Reute/ Sven Sürgand).

Angeführt wurde der 34 Gruppen umfassende große Umzug vom Fahnenträger (Holger Eckerle), dem Büttel (Simon Frick), der Kindergarde (Serena Fesseler) und dem Narrensamen (Kindergarten St. Michael).
Dass auch musikalisch richtig närrisch eingeheizt wurde, verdankte man der Stadtkapelle Bad Waldsee, den Musikkapellen Haisterkirch und Molpertshaus, dem Fanfarenzug Bad Waldsee, der Gugga Gassa Fetz Band Bad Waldsee, der Kapelle „Katzenwäldle“ aus Bergatreute, der Lumpenkapelle „Urbach´l“ und der Halli Galli Band aus Alttann.

Für die Versorgung und zur Unterhaltung der Gäste war nach dem Umzug einiges organisiert worden. So konnten neben den örtlichen Gaststätten auch noch zusätzlich zwei zusätzlich aufgestellte Zelte besucht werden. Bei der angenehmen Witterung blieb eine große Anzahl im Freien und feierte den närrischen Tag im Königstal ausgiebig... 

 

Text und Bilder von Rudi Martin
Beachten Sie bitte den unten angefügten Bilder-Bestellservice 

 

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