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Molpertshaus
- Die weit mehr als 100 Mitwirkenden haben das achte Adventskonzert in der Pfarrkirche Molpertshaus zu einer wahrlich besinnlichen Einstimmung in die Adventszeit werden lassen.


Das mittlerweile schon traditionelle Konzert, das auf Initiative von Dieter Russ, selbst Trompeter in der Musikkapelle Molpertshaus und Dirigent des „Chörle“, also des Kinder- und Jugendchors Molpertshaus, nahezu jedes Jahr organisiert wird, brachte wiederum die Musikkapelle, den Liederkranz , das „Chörle“ und viele Zuhörer zusammen.

Zwischen den musikalischen Beiträgen trug Monika Kling die Geschichte des Heiligen Nikolaus und einen nachdenklich stimmenden Text mit dem Titel „Der verlorene Adventszauber“ vor.

Mit dem Musikstück „La Storia“ von Jacob de Haan setzte die Musikkapelle unter der Leitung von Martin Rebmann einen fulminanten Konzertauftakt am vergangenen zweiten Advent in der sonnendurchfluteten Pfarrkirche. Das Konzert solle die Besucher und Mitwirkenden „musikalisch auf die Ankunft des Herrn vorbereiten“, so Thomas Neyer, der Zweite Vorsitzende des Kirchengemeinderats in seiner Begrüßung, „damit das Wunder der Barmherzigkeit“, wie er Weihnachten bezeichnete, „in uns ankommen kann“. Dass dies nicht nur durch den kraftvollen Klang der Musikkapelle, sondern auch zurückhaltend mit sanften und nicht weniger melodischen Tönen geschehen kann, zeigte das Chörle mit der begleitenden Musikgruppe um Dieter Russ, das zunächst das Lied „Kleines Wunderkind“ von Thorsten Rheinschmidt vortrug und dann beschwingt mit dem Song „Ehrenplatz“ von Markus Heusser fortfuhr.

Variationen zu geradezu klassischen Adventsmelodien wie „Maria durch den Dornwald ging“ und „Macht hoch die Tür“ trug die Musikkapelle anschließend mit dem Stück „Mentis – eine Adventsfantasie“ von Theimo Kraas vor.

Ein durchweg adventliches und weihnachtliches Programm bot der Liederkranz Molpertshaus unter Leitung von Katrin Silbereisen. Mit dem vierstimmigen Satz „Es naht ein Licht“ von Lorenz Maierhofer, dem „Adventruf“ von Thord Gummesson , dem „Hört der Engel helle Lieder“ und dem bayrischen „Sing ma im Advent“ von Lorenz Maierhofer gelang es den Sängerinnen und Sängern auch ohne den Duft von Weihnachtsplätzchen und dem Schnee auf den Feldern das so oftmals vermisste Gefühl für die besondere Zeit des Advents spürbar werden zu lassen.

Mit Spiritualmelodien wie „O Happy Day“ oder „Amazing Grace“ und den eingestreuten Trompetensoli von Siegmar Stotz ging es mit der Musikkapelle weiter.

Danach brachte sich das Chörle mit Hosanna-Rufen und den Song „Licht der Welt“ und dem musikalisch vorgetragenen Wunsch „Jesus berühre mich“ von Albert Frey ein zweites Mal ein.

So fulminant wie das Konzert begann, so fulminant endete dieses auch, noch bevor alle Mitwirkenden und Konzertbesucher das Adventslied „Macht hoch die Tür“ sangen. Die Musikkapelle spielte das Stück „Fanfare and Flourishes“ von James Curnow, das auf dem als Eurovisionshymne weithin bekannten Präludium des „Te Deum“ von Marc-Antoine Charpentier basiert.

In seiner Begrüßung bat Thomas Neyer die Besucher mit dem Applaus bis zum Ende des Konzertes zu warten. Das taten diese dann auch. Dann aber war der Applaus für die Musiker und Musikerinnen des besinnlichen Nachmittags um so kräftiger und langanhaltender.

Die eingegangenen Spenden kommen heuer der Kirchturmsanierung mit der Erneuerung des Glockenstuhls der Pfarrkirche zugute.

Text Günter Brutscher und Foto Franz Miller

 

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