vs90Michelwinnaden - Noch in der Nacht wurde der Michelwinnadener Funken von einer feinen Schneeschicht überzuckert und es schien wie wenn der Winter nochmals seine allerdings schwindende Stärke zeigen wollte.Mittelpunkt des von den fleißigen Oltimerfreunden und Mitgliedern des Ortschaftsrates am Samstag erbauten Funkens bildete dieses Jahr der große Narrenbaum von dem zum 25 jährigen der Narrenzunft ein Bullenrätze die Blicke der Vorbeikommenden auf sich gezogen hatte ,nun hatte für den Funkensonntag eine Stohpuppe bekleidet mit blauer Latzhose und Schildmütze dessen Platz eingenommen.

 

Vorbildlich bewacht überstand der Funken die kritische Nacht ,das hierbei die Zeit allerdings recht lang werden kann wenn die Gesellschaft fehlt ,wäre im nächsten Jahr sicher durch entsprechende Unterstützung zu ändern.

Schon am späten Sonntagnachmittag wurden die Einmachtöpfe angeheizt damit die über 130 Besucher nicht hungrig das feurige Spektakel verfolgen mussten.Gegen 18 .30 war es dann soweit, Edmund Gresser,Paul Hepp und Frieder Skowronski entzündeten mit ihren Fackeln das am Fuße des Funkens aufgeschüttete Stroh und kurz darauf waren alle Bedenken, ob der inzwischen geschmolzene Schnee nicht alles durchweicht habe, in Rauch aufgegangen Viele Kinderaugen waren sichtlich fasziniert wie sich Feuer,Licht und Wärme ausbreiteten und bald fiel auch die Stohpuppe den Flammen zum Opfer und lediglich der an eine Stimmgabel erinnernde ehemalige Narrenbaum neigte sich zwar zunehmend zur Seite ,leistete aber weiterhin erstaunlichen Wiederstand und wurde dann letztendlich , mit vereinten Kräften und mit Hilfe einer Bügelsäge von den Funkenbauprofis Paul und Edmund kurzerhand in 3 Teile zerlegt und der Glut übergeben.

Bei jedem Zusammensacken des brennenden Haufens stob ein riesiger Funkenregen hoch in den Nachthimmel und verkündete auch den Zuhausgebliebenen weithin sichtbar das hier der Winter anscheindend erfolgreich ausgetrieben wurde.

Bericht und Bilder von Frieder Skowronski

 

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