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Haisterkirch - Am 16.Juni tauchte in Haisterkirch ein Nilganspaar auf, welchem das das neue Storchennest zum brüten gefallen hätte, aber vertrieben wurde.  Kurze Zeit später tauchten sie in Steinach auf, hier wurden sie von einem Raben vertrieben.

 

Eine der gesichteten Nilgänse trug einen Ring.  Daher konnte zurückverfolgt werden, dass diese am 21.8.2018  am Katzenbachsee in Nordbaden beringt wurde.  Den Jahreswechsel verbrachten sie am Zaberfeld-Stausee in Nord-Württemberg. In Schura hatten  hatten sie laut der Schwäbischen Zeitung bereits ein Storchennest erobert.

 

Nilgänse besetzen gerne Storchennester um ihren Nachwuchs auszubrüten. Die Küken sind Nestflüchter und gehen schon in den ersten Tagen mit auf Nahrungssuche. Ursprünglich stammen Nilgänse aus Afrika. Seit dem 18. Jahrhundert wird die Nilgans als Ziergeflügel in Europa gehalten und bereits gegen Ende jenes Jahrhunderts hat es in Großbritannien freilebende Brutpaare gegeben. Von dort breitet sie sich seither über Holland Richtung Süden aus.

 

Bericht: Hans Daiber

 

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