06PatroziniumsfestHittisweiler - Am Sonntagvormittag (5. August) feierte Pfarrer Stefan Werner mit über 100 Gläubigen einen nachhaltig prägenden Gottesdienst im Freien vor der im hellen Sonnenlicht strahlenden Kapelle in Hittisweiler.



Diese Eucharistiefeier hatte eine besondere Bewandtnis. Denn der 5. August ist ein katholischer Gedenktag zur Erinnnerung an die Weihe der römischen Patriachalbasilika Santa Maria Maggiore. Den Festtag nennt man auch „Maria Schnee“, denn einem „Schneewunder“ am 5. August 358 zufolge, so die Legende, sei die Kirche unter Papst Liberius gegründet worden.


Gemeinsam mit der größten Marienkirche Roms hat die kleine, schneeweiße Kapelle in Hittisweiler auch das Patrozinium „Maria Schnee“ Pfarrer Stefan Werner, der zusammen mit 60 Bad Waldseer Ministranten die Tage zuvor bei der großen Ministrantenwallfahrt mit insgesamt 60.000 Minis - überwiegend aus dem deutschsprachigen Raum - in Rom weilte, hatte dort mit seinen Schützlingen natürlich auch die bedeutende Patriachalkirche Santa Maria Maggiore besucht. Ganz stolz durften die Vertreter aus Bad Waldsee in Rom sein, denn sie stellten immerhin ein Promille aller teilnehmenden Ministranten.


Anstatt einer Predigt bei diesem besonderen Patroziniumsgottesdienst 2018 ließ Pfarrer Werner seine Haisterkircher Mitwallfahrer über das Erlebte berichten. Er selber hatte sich zum Beginn des Gottesdienstes eine Stirnbinde umgelegt - ein auf die jeweilige Diözese bezogenes Kennzeichen der Romfahrer - und outete sich damit sozusagen als „Oberministrant“.


Seine Kernaussage bei diesem Gottesdienst lautete: „Sich auf die Spurensuche nach Jesus aufmachen und seinen Spuren folgen“. Die Haisterkircher Ministranten berichteten sehr lebendig und anschaulich über ihre Eindrücke anhand von benötigten und auch mitgebrachten Utensilien wie Sonnenschirme, Fächer zum Luft fächeln, Wasserflaschen (alles benötigt wegen der großen Hitze auf dem Petersplatz), italienischen Kaffee, Stirnbinden, Postkarten, Handys und Fahrkarten.


In aller Welt wird übrigens die Mutter Gottes als Fürsprecherin und Fürbitterin bei Gott verehrt. So auch in dieser kleinen, schmuckreichen Kapelle, in der gerade mal eine Handvoll Menschen Platz finden. Die Hittisweiler Bürger schätzen ihre Kapelle sehr. Sie hatten für die Gottesdienstbesucher Bänke und Schirme aufgestellt auch unter einem schattenspendendenApfelbaum, dessen Obstertrag geradezu sinnbildlich ist für eine außergewöhnlich reiche Ernte in einer gesegneten Landschaft. Den Verkehr auf der Gemeindeverbindungsstraße hatten Bewohner des Weilers geregelt und umgeleitet. Ein verwegener Motorradfahrer schaffte es dennoch, während der Gottesdienstfeier ganz knapp am Altartisch vorbeizurauschen.


Pfarrer Werner bedankte sich bei den Hittisweiler Bürgern, die sich ehrenamtlich um dieses Kleinod bemühen und mit Hand anlegen bei Reparaturarbeiten. Das Ehrenamt als Kapellenmesnerin hat seit Jahrzehnten Helga Gambichler inne. Ihr wurde mit reichlich Applaus dafür gedankt. Zur Erinnerung an diesen besonderen Patroziniumsgottesdienst hatte Pfarrer Werner Postkarten aus Rom von der berühmten Patriachalbasilika Santa Maria Maggiore „Maria Schnee“ austeilen lassen. Die Karten waren tags zuvor mitgebracht worden.




Fotobericht: Rudi Martin



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