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Bad Waldsee - Die Serenade des Männerchors Haisterkirch im Bad Waldseer Wohnpark am Schloss - inzwischen eine Traditionsveranstaltung der Chorgemeinschaft - lockte am Montagabend mehr Zuhörer als die Jahre zuvor in die hellen, mit Kunstwerken bestückten Foyerräume des Wohnparks.

 

Weit über hundert Gäste waren gekommen, um sich den Auftritt des Männerchors nicht entgehen zu lassen.

 

Ein großer Teil der Zuhörer gehörte zur Hausgemeinschaft der St. Elisabeth-Stiftung und des angeschlossenen Pflegeheims.

 

Heidi Schreiber, die Leiterin des Wohnparks freute sich darüber, dass auch so viele Gäste aus dem Stadtbereich gekommen waren und begrüßte all die Gekommenen herzlichst.

 

Chorleiterin Katrin Reichle hatte eine Liedauswahl getroffen, die auf das Motto „Singen macht Freude – Singen Sie Mit“ perfekt zugeschnitten war. Während des einstündigen Konzerts konnte erkennen, wie sich die Gesichtszüge der Zuhörer aufhellten, wenn für Seniorenohren passende, altbekannte Ohrwürmer erklangen. Auch die Überleitungen zu den Liedern, vorgetragen von Wolfgang Gustke mit Selbstgereimtem, von Werner Schach und Thomas Frommer regten zum Schmunzeln an. Nach dem Kanon „Seid willkommen liebe Leute“ begrüßte von Seiten des Männerchors der Vorsitzende Siegfried Merk die große Zuhörerschar.

 

Es folgte ein „Fröhliches Ständchen“ und ganz im Sinne der zahlreichen Seniorinnen ein Lobgesang auf die Weiblichkeit mit „Aufs Wohl der Frauen“, „Juchhei, dich muss ich haben“ und „ Ei, du Mädchen vom Lande“ . Die Liebeslieder „Bajazzo“ und „Frog mi net“ entsprachen ganz dem Publikumsgeschmack. Die fröhliche Stimmung im Raum steigerte sich, als zum gemeinsamen Singen übergeleitet wurde. Katrin Reichle hatte für die instrumentale Begleitung eimal mehr Pfarrer Stefan Werner, der zusammen mit den Sangeskameraden vergangene Woche seinen 50. Geburtstag feierte, gewinnen können.

 

Auf dem Akkordeon intonierte er virtuos und gekonnt bekannte Volkslieder. Wobei an diesem Abend besonders inbrünstig „Wohl ist die Welt so groß und weit und voller Sonnenschein“ gesungen wurde. Bei der Serenade durften bekannte Loblieder auf die Geselligkeit und den Wein wie „Grad aus dem Wirtshaus“, „Württembergischer Wein“ oder „Aus der Traube in die Tonne“ und das „Lebe, liebe, lache“ nicht fehlen. Der Beifall bei Konzertende war groß und die Zugaberufe unüberhörbar. MCH-Präsident Siegfried Merk versprach, dass der Chor auch im nächsten Sommer wieder ein Abendständchen zu Gehör bringen werde.

 

Mit der Zugabe „Feierabend“ wurde offiziell die Serenade beendet aber noch nicht die gesellige Runde mit Sängern und Hausgästen. Im Café , im Foyer und im Freien waren schnell alle Stühle besetzt worden.

 

Schmackhafte Dinneten und Getränke nach Wahl wurden vom freundlichen Personal gereicht. Pfarrer Stefan Werner packte sein Akkordeon wieder aus und trug als meisterlicher Interpret bekannter Volkslieder und Schlager dazu bei, dass noch lange und ausdauernd fröhliche Gesänge im Wohnpark erklangen.

 

Text und Bilder von Rudi Martin

 

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