31hai

Haisterkirch - Auch in der Kirchengemeinde Haisterkirch brachten an Fronleichnam recht viele katholische Christen öffentlich ihren Glauben zum Ausdruck.

 

Das geschah sogar an einem öffentlichen Ort nämlich in der Haisterkircher Gemeindehalle. Dort zelebrierte Pfarrer Stefan Werner die Eucharistiefeier, die von der Musikkapelle Haisterkirch unter Leitung von Florian Hubl und vom Kirchenchor unter Leitung von Geli Holzmann würdevoll musikalisch umrahmt wurde. Am E-Piano begleitete Geli Holzmann dazu sehr einfühlsam die Gesänge der Gottesdienstbesucher.

 

In seiner Predigt nahm Pfarrer Werner ganz aktuell Stellung zu Fragen und Problemen, die sich in gemischt konfessionellen Ehen über Jahrhunderte hin ergeben hatten und zeigte Wege auf, die im Sinne einer funktionierenden Ökumene möglich geworden sind. Gott sei für alle, die sich zu Jesus bekennen, mitten unter uns in Form von Brot und Wein.

 

Als sichtbares Zeichen des Glaubens wurde im Anschluss an die Eucharistiefeier die schön verzierte Haisterkircher Monstranz mit einer geweihten Hostie in feierlicher Prozession durch die Straßen getragen. Dieses Mal wurde ein anderer Prozessionsweg gewählt. Der führte von der Gemeindehalle zu einer ersten Station beim früheren Bauernhof Kunz und dann zum Vorplatz des Klosterhofs und der Kirche, wo die 2. Station direkt am Eingangstor zum Kirchhof errichtet worden war.

 

Mitglieder des Kirchengemeinderats und weitere fleißige Helfer hatten eine symbolische Themenwelt bei den Stationen gestaltet, die dem Hochfest Fronleichnam in diesem Jahr ein besonderes Gepräge gab. Dazu passten die vielen Herzen mit sinnigen Texten bei der Station 1 genauso wie das Thema „Baustelle“ bei der Kirche.

 

Dass es nicht nur auf die „äußere“ Sanierung der Kirche sondern auch auf die „innere“ in den Herzen der Menschen ankommt, wurde in erklärenden Worten durch den Priester und Lektoren betont.

 

Pfarrer Stefan Werner bedankte sich am Schluss bei allen, die zum würdigen Begehen des kirchlichen Hochfestes in irgendeiner Weise beigetragen haben und wünschte, dass der „verlängerte“ Segen Gottes, in der Gemeindehalle und an den zwei Altären erbeten, den Menschen am Ort und der Menschheit insgesamt gewährt werde.

 

Text und Bilder von Rudi Martin

 

  • hai1hai1
  • hai2hai2
  • hai3hai3

  • hai4hai4
  • hai5hai5
  • hai6hai6

  • hai7hai7
  • hai8hai8
  • hai9hai9

 

Submit to FacebookSubmit to Google PlusSubmit to Twitter
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok