16stsebastianHaisterkirch - Auch MdB Axel Müller bei den Pilgern. Schon den ganzen Januar über pilgern Gebetsgruppen zur Kapelle St. Sebastian. Jetzt am vergangenen Wochenende vor dem eigentlichen Sebastianstag machte sich schon traditionsgemäß eine Wallfahrtsgruppe aus Hochdorf/ Schweinhausen - etwa 70 Personen - mit ihrem Pfarrer Jürgen Sauter an der Spitze von Hittelkofen aus auf den Weg hinauf zur Kapelle, wo eine Andacht in den Anliegen der Wallfahrer gehalten wurde.



Weitere Gruppen aus Hittisweiler und Ehrensberg (etwa 50 Personen) und eine größere Haisterkircher Gruppe (30 Teilnehmer) - ursprünglich aus dem Öschweg/Zur Spitzenkapelle - konnte man ebenfalls hier oben betend und singend antreffen. Angeschlossen an letztere Gruppe hatte sich auch der neu gewählte Bundestagsabgeordnete Axel Müller (Weingarten), der den Gebetsort und den Stationenweg schon aus früheren Tagen kennt.


Bei der traditionellen Einkehr im Gasthof „Rose“ in Hittelkofen – hier traf man auch die Pilger aus dem südlichen Landkreis Biberach an - schilderte MdB Axel Müller (CDU) der Haisterkircher Gruppe, wie er die Berliner Situation einschätzt und welche Hoffnungen er hegt bezüglich der Bildung einer stabilen Regierung. Verantwortung tragen letztlich alle gewählten Abgeordneten, davon sind auch die Zuhörer überzeugt, die sich lobend über die unerwarteten Informationen aus erster Hand äußerten.


Kapellenmesner Bernd Schmid und Ehefrau Rosmarie haben die Sebastianskapelle schon an Weihnachten festlich geschmückt. Da an manchen Tagen in den 116 Glasbehältern auf den beiden Opferkerzenständern alle Kerzen brannten, achtete das Mesnerpaar darauf, dass die zurückgelegten Opferkerzen nachgelegt und wunschgemäß im Sinne der Pilger angezündet wurden. Bernd Schmid wusste zu berichten, dass im vergangenen Jahr wieder über 13200 Kerzen benötigt worden sind.


Da waren geschätzt wieder über 50.000 Besucher in der Kapelle im Jahr 2017. Seit zweieinhalb Monaten sind im neuen Fürbitten- und Wallfahrtsbuch schon über 100 schriftliche Einträge (zumeist Bitt- und Dankgebete) vorgenommen worden. Da nur wenige Kapellenbesucher ihre Gedanken, Bitten und Danksagungen schriftlich - oft mit Namensangabe – mitteilen, ist auch diese Zahl ein Beweis dafür, dass ungewöhnlich viele Menschen den Heiligen als Fürbitter bei Gott verehren und auf ihn vertrauen.



Fototext: Rudi Martin


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