23cdu saluvetBad Waldsee - Nach den ausgiebigen Festivitäten zum 100-jähirgen Firmenjubiläum am Wochenende waren der stellvertretende Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl sowie der hiesige Europaabgeordnete Norbert Lins MdEP auf Einladung der CDU Bad Waldsee bei SaluVet zu Gast. Begleitet wurden der Innenminister und der Europaabgeordneten durch zahlreiche Kandidatinnen und Kandidaten der CDU für den Gemeinderat und Kreistag.

 

Außerdem konnten die Landtagsabgeordneten Raimund Haser MdL und August Schuler MdL sowie der CDU Kreisvorsitzende Christian Natterer vor Ort begrüßt werden. Im Gespräch sprachen die beiden Geschäftsführer der SaluVet, Dr. Sandra Graf-Schiller sowie Volker Schwarz, unter anderem die europäische Tierarzneimittelverordnung mit an. Beide dankten Norbert Lins MdEP für sein Engagement bezüglich der Aufnahme von homöopathischen Tierarzneimittel in die Verordnung, verwiesen aber gleichzeitig darauf, dass es dringend notwendig sei, vereinfachte Zulassungsverfahren für pflanzliche Tierarzneimittelprodukte einzuführen.

 

Der 41-jährige Europaabgeordnete Lins berichtete dabei von den Schwierigkeiten, mit denen er auf europäischer Ebene im Gesetzgebungsprozess der neuen Tierarzneimittelverordnung zu kämpfen hatte, da außerhalb von Deutschland das Verständnis für pflanzliche Arzneimittel und Futterergänzungen äußerst gering sei. Für ihn sei es allerdings eine Selbstverständlichkeit gewesen, sich für SaluVet einzusetzen, da er die positive Wirkung der Produkte noch aus der elterlichen Landwirtschaft kenne, so Norbert Lins, der seit 2014 im Europäischen Parlament sitzt. Dabei bekräftigte Frau Dr. Graf-Schiller, dass die Produkte von SaluVet zu über 85% bei konventionellen Landwirten Anwendung finden und keinesfalls ein Nischenprodukt für die Biolandwirtschaft seien.

 

Innenminister Thomas Strobl zeigte sich beeindruckt vom Unternehmen und verwies darauf, dass insbesondere in Baden-Württemberg zahlreiche Kompetenzen in der Naturheilkunde bestünden. Diesen Aspekt griff Frau Dr. Graf-Schiller auf und sprach an, dass die Zulassungsverfahren doch bitte bei den entsprechenden Ministerien auf Bundes- oder Landesebene bestehen sollten, da hier die entsprechenden Kernkompetenzen vorhanden seien.

 

Sowohl Norbert Lins MdEP als auch Thomas Strobl sicherten zu, für entsprechende Öffnungsklauseln in den europäischen Verordnungen bei ihren Kollegen in Brüssel sowie Berlin zu werben. Abschließend dankte der hiesige Stadtverbandsvorsitzende Maximilian Klingele SaluVet für die Gastfreundschaft und bedankte sich bei Thomas Strobl sowie Norbert Lins MdEP für ihren Besuch in Bad Waldsee.

 

 

Bericht und Bild: CDU Bad Waldsee / Marc Schroedter

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